Yellowface

Roman. »Rasiermesserscharf!« TIME
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Podcast Ein Buch empfiehlt:
Susanne Steufmehl empfiehlt:

„Yellowface“ von Rebecca Kuang ist der Roman der Stunde und buchstäblich in aller Munde. Er bewegt sich am aktuellen Zeitgeschehen und ist dabei erfreulich unterhaltsam und hat – ganz wichtig - einen Farbschnitt. Ich-Erzählerin June Hayward ist eine mäßig erfolgreiche Autorin und beneidet ihre Beinahe-Freundin und Schriftsteller-Kollegin Athena Liu um deren irrsinnigen Erfolg. Ist sie vielleicht nur so gehyped, weil sie einen Migrationshintergrund hat? Aber nein, June ist doch keine Rassistin! Als Athena bei einem Unfall ums Leben kommt, nimmt June ein unveröffentlichtes Manuskript an sich und veröffentlicht dieses selbst, Dazu braucht sie allerdings ein asiatisch klingendes Pseudonym, denn es handelt sich um eine Story aus der chinesischen Geschichte. Da sind riesige Probleme vorprogrammiert und sie treten alle ein.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch
Linda Burkhard empfiehlt:

June und Athena wollen erfolgreiche Schriftstellerinnen werden. Doch nur für eine geht dieser Traum in Erfüllung, bis zu einem tragischen Unfall.

June und Athena kennen sich seit dem College. Beide haben den Traum erfolgreiche Schriftstellerinnen zu werden, doch während Athena ein gefeierter Star der Literaturszene wird, floppt Junes Erstling. Als Athena bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, stiehlt June deren neues unveröffentlichtes Manuskript. Sie überarbeitet es und hat damit endlich den Erfolg, den sie ihrer Meinung nach schon so lange verdient hat. Wird sie damit durchkommen?

Linda Burkhard, Redakteurin Münchner Kirchenradio

Artikelbeschreibung

»Krimi, Satire, Paranoia, heiße Debatten. Vor allem aber eine absolut großartige Geschichte.« STEPHEN KING »Ich habe dieses Buch wahrscheinlich schneller verschlungen als alles, was ich in diesem Jahr gelesen habe.« ANTHONY CUMMINS, THE GUARDIAN June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest.Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs.June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will.

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Personeninformation

Rebecca F. Kuang ist weltweit erfolgreiche NEW-YORK-TIMES-Bestsellerautorin und wurde vielfach für ihr Werk ausgezeichnet. Nach BABEL gewann sie mit YELLOWFACE zum zweiten Mal in Folge den Britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres. Rebecca F. Kuang ist Marshall-Stipendiatin, Übersetzerin und hat einen Philologie-Master in Chinastudien der Universität Cambridge und einen Soziologie-Master in zeitgenössischen Chinastudien der Universität Oxford. Zurzeit promoviert sie in Yale in Ostasiatischen Sprachen und Literatur. Jasmin Humburg ist promovierte Amerikanistin, literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Literaturvermittlerin. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.

Pressestimmen

"Ein spannender, dynamischer Roman einer klugen Autorin über aktuelle Diskursthemen. In der Bildsprache der Sozialen Medien gesprochen: Herzemoji für YELLOWFACE." SWR2 "Eine Geschichte über die Identitätsdebatten unserer Zeit, aber überhaupt nicht theoretisch, sondern leicht zu lesen. Ein bisschen Satire, ein bisschen Krimi und bis zum Ende spannend." Spiegel Bestseller-Sonderheft "Sehr gut erzählt und unverschämt unterhaltsam." Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur "Eine literarisch kundige und gewiefte Autorin" Susanne Klingenstein, FAZ "Fesselnd und skurril. Rebecca F. Kuang kommentiert und kritisiert gekonnt kulturelle Aneignung." Alisa Schellenberg, Zeit Online "Was für eine Geschichte!" Sabine Rohl, Berliner Zeitung "YELLOWFACE zählt zu den Büchern jener Art, die einen so bleibenden Eindruck hinterlassen, dass man tagelang, wenn nicht monatelang daran denken muss." Buchkultur "Ein äußerst relevanter Roman, der zum Rassismusdiskurs beiträgt." Diffus Magazin "Die Satire und Gesellschaftskritik in Yellowface garniert Kuang noch mit einer wohldosierten Prise Grusel und Mystery. Diese Mischung ist gewagt, ergibt aber einen durchweg spannenden und kurzweiligen Roman." Kölnische Rundschau
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