Sinn findet uns, wo wir ihn nicht suchen

Wie Leid uns nicht überwältigt, sondern weiterbringt
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Artikelbeschreibung

Leidvolle Situationen kann man nicht mit billigem Trost schönreden. Aber auch leidvolle. Situationen können positive Auswirkungen haben: Sie wecken unser Mitgefühl und unsere. Solidarität für andere Menschen und die Natur; sie dienen als Signale und Weckrufe für. Veränderungen, die vielleicht längst anstehen; sie sensibilisieren uns für Strukturen, die Leid bewirken; und sie lassen uns Lebensaufgaben entdecken, die wir ohne die schwere Erfahrung nicht oder erst viel später entdecken würden. Sinn kann sich in leidvollen Situationen wie ein Schmetterling unverhofft auf uns niederlassen, gerade weil wir im Leiden nicht krampfhaft nach Sinn jagen. Dieses Buch führt an Orte des Lebens, an denen wir Sinn und Sinnhaftigkeit am wenigsten vermuten: Langeweile und Ohnmacht, Angst und Sorge, Armut und Ungerechtigkeit, Streit und Neid, Brüche und Trennungen, Enttäuschungen und Einsamkeit, Kritik und Unfreiheit, Scheitern und Stress, Schuld und Trauer sowie Krankheit, Alter und Tod.

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Personeninformation

Lukas Niederberger leitet das spirituelle Bildungszentrum Landguet Ried bei Bern. Er ist Philosoph und Theologe, Kursleiter, Ritualbegleiter und Buchautor. 1995-2008 leitete der ehemalige Jesuit das Bildungszentrum Lassalle-Haus für Spiritualität, interreligiösen Dialog und soziale Verantwortung. 2013-2022 förderte und erforschte er als Geschäftsleiter der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) das zivilgesellschaftliche Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. www.lukasniederberger.ch
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