
Artikelbeschreibung
Der japanische Angriff auf Pearl Harbour und die Atombomben-abw¿rfe auf Hiroshima und Nagasaki markieren f¿r die USA den Beginn und das Ende des Zweiten Weltkriegs. In der popul¿n U.S.-amerikanischen Erinnerung tr¿ Japan nach wie vor die alleinige Verantwortung f¿r beide Ereignisse.
So bedrohte Japan im B¿ndnis mit dem Deutschen Reich nicht nur die wirtschaftlichen Interessen der USA in Europa und Asien: als Zivilisationsfeinde bedrohten die beiden Systeme die Werte der Freiheit, Selbstbestimmung und Demokratie und den \\\"American way of life\\\".
Ziel der Arbeit sind die Darstellung der Funktionsweise von kollektiver Erinnerung und die Beleuchtung dominanter Erz¿muster. Zentraler Ansatz ist die Annahme, dass Erinnerung immer konstruiert wird, einen weitgehend linearen Charakter aufweist und entlang von \\\"Schl¿sselereignissen\\\" verl¿t.
Der Autor wagt einen Blick hinter die Kulissen der \\\"klassischen Geschichtsschreibung\\\": er analysiert die Funktion von nationaler Kultur und Erinnerung in den USA und deren Konstruktion am Beispiel der Schl¿sselereignisse Pearl Harbor sowie Hiroshima und Nagasaki. Aktuellen Bezug erh¿ die Arbeit durch die Terroranschl¿ am 11. September 2001.
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Personeninformation
Mader, Martin,
Martin Mader:
Okt. 1991 - Nov. 1997
Ordentliches Studium (Geschichte, Kommunikationswiss.) an der Universität Salzburg
Okt. 1998 - Jun. 2005
Doktoratsstudium der Philosophie an der Universität Salzburg
Abschluss: Juni 2005 mit Auszeichnung
Derzeitige Funktion:
Stv. Leitung, ZFL der Universität Salzburg
Koordination der eLearning-Abteilung
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