Hier bleiben können wir auch nicht

Roman
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Buchprofile - Rezension
Literarische Dystopie über das mangelnde Gefühl von Heimat.
In ihrem neuen Roman entwirft Maren Wurster ein Szenario, in dem Menschen nur am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, wenn sie sich einen Chip einpflanzen lassen. Gesa, deren Mann kürzlich verstorben ist, versucht dem Zwang zu entgehen, in dem sie sich ein altes Haus fernab der hoch technologisierten Smart-Cities kauft. Doch so sehr sie sich auch bemüht, die alten Gemäuer für sich und ihre Tochter wohnlich zu machen – eine unbestimmte Bedrohung geht von dem Gebäude aus. Gesas Körper zeigt immer deutlichere Vergiftungserscheinungen und so flüchtet sie mit Marie in eine nahe gelegene Landkommune. Auch dort kann sie kein Zuhause für sich finden, denn die Dämonen aus der Vergangenheit holen sie überall ein. – Ein bedrückender, rätselhafter Roman, der mit seiner düsteren Zukunftsvision an George Orwells "1984" und Aldous Huxleys "Brave News World" erinnert.
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Artikelbeschreibung

Eine nahe Zukunft in der ländlichen Peripherie: Gesa sucht Zuflucht, will weg aus der allgegenwärtigen Digital-Abhängigkeit des Lebens in der Stadt. Mit ihrer Tochter Marie zieht sie in ein von Efeu umranktes, altes Haus. Sie schließt sich einer Landkommune an, die ihre Sehnsucht nach Ursprünglichkeit teilt und den beiden ein emotionales Zuhause verspricht. Doch irgendetwas stimmt nicht. Gesas Körper wehrt sich, als würde er vergiftet. Woher kommen die Symptome? Und was haben sie mit ihrer eigenen Mutter zu tun? Maren Wurster erzählt in hochsensibler Sprache von drei Frauen verschiedener Generationen und deren Suche nach Freiheit.

»Ein sinnlicher Widerstandsroman, der nicht mehr loslässt. Eingefangen in einem beklemmenden Paradies, nimmt Maren Wurster uns dabei behutsam in die Zange - und weiß damit so gut umzugehen, dass es weh- und zugleich guttut.« Franziska Hauser

»Es gibt sie wirklich, die ewige, die alte Sehnsucht, bleiben zu können, ein Zuhause zu haben. Feinnervig erzählt Maren Wurster von einer schmerzlichen Suche und dem Mut, den eigenen Weg im dystopischen Dickicht zu finden.« Gabriele von Arnim

Produktsicherheit

Hersteller: Piper Verlag GmbH
Anschrift: Georgenstraße 4
DE-80799 München
Kontakt: info@piper.de

Personeninformation

Maren Wurster, geboren 1976 in Filderstadt, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Filmwissenschaft in Köln sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2017 erschien ihr Roman Das Fell, 2021 folgte das Memoir Papa stirbt, Mama auch, 2022 der Roman Eine beiläufige Entscheidung ebenso wie der Essay Totenwache. Sie lebt mit ihrem Sohn im Wendland.

Pressestimmen

»In drei Kapiteln erzählt Maren Wurster von Mutterschaft und Resilienz. Sie tut es behutsam und ernsthaft, schildert Gesas Kämpfe und untermauert sie in einprägsamen Szenen.« Shirin Sojitrawalla Deutschlandfunk - Büchermarkt 20250224
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