Wir alle

Roman | Nominiert für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis
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Artikelbeschreibung

Eine Pfandleiherin, die die Welt nicht mehr versteht. Ein Laubenbewohner, der auch mal Glück im Leben haben will. Ein Mann, der trotz Ruhestand weitermacht. Eine junge Frau, die sich nicht entscheiden kann. In einer überhitzten Stadt im Osten des Landes treffen diese Menschen aufeinander. Obwohl sie wenig gemein haben, werden sie zu einer Schicksalsgemeinschaft, denn die Zeiten sind schwierig, der Druck steigt. Kerstin Preiwuß entwirft ein gestochen scharfes Bild der kulminierenden Krisen unserer Zeit und macht sich auf die Suche nach einem Wir im langen Jetzt. Denn es betrifft uns alle.

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Personeninformation

Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Leipzig. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband »Nachricht von neuen Sternen«, dem der Gedichtband »Rede« (2012) folgte. 2014 erschien ihr vielbeachtetes Romandebüt »Restwärme«, 2016 der Lyrikband »Gespür für Licht« und 2017 ihr zweiter Roman »Nach Onkalo«, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war. 2020 erschien der Gedichtband »Taupunkt«, 2023 der literarische Essay »Heute ist mitten in der Nacht« und im Herbst 2026 erschienen zeitgleich der Lyrikband »Rodeo« und der Roman »Wir alle«. Für ihre Arbeiten wurde sie vielfach ausgezeichnet etwa mit dem Hermann-Lenz-Stipendium, dem Lyrikpreis Meran, dem Eichendorff-Literaturpreis und mit dem Anke-Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreis der Deutschen Schillerstiftung. Kerstin Preiwuß ist seit 2021 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit dem Wintersemester 2021 hat sie außerdem den Lehrstuhl für »Literarische Ästhetik« am Deutschen Literaturinstitut Leipzig inne.

Pressestimmen

»Geht die Erzählstimme durch die Stadt, streift sie Jahreszeiten, schlechte Nachrichten, Veränderungen, Verluste und Sorgen. Dabei entwickeln die Empfindungen und Assoziationen ihren Sog im Rhythmus der Sätze.« Janina Fleischer Leipziger Volkszeitung 20260908
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