Die Kinder der Gerechten

Roman. Ausgezeichnet mit dem Prix Soliadarité!
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Buchprofile - Rezension
In einem Dorf in Frankreich formiert sich 1942 Widerstand gegen die Nazis.
Virgile baut Boote und Victoria betreibt ihren kleinen Hof in der Dordogne. Eines Tages im Mai 1942 kommt der Dorfarzt vorbei und bittet sie darum, zwei jüdische Kinder aufzunehmen. Das kinderlose Ehepaar erklärt sich bereit, sie helfen in einer Nacht- und Nebelaktion der Familie, die Grenze zu passieren. Die Eltern müssen wieder weg und übergeben die beiden zehnjährigen Kinder dem Ehepaar. Diese legen sich einen Strategieplan zurecht, wie sie die Kinder künftig ausweisen können. Das ganze Dorf hält zusammen und Geheimnisse werden nicht ausgeplaudert. Mit viel Kraft und Mut überstehen sie viele Aggressionen der Nationalsozialisten. - Mit großer Eindringlichkeit und der außerordentlichen Gabe, die treffenden Worte zu finden, schildert Christian Signol, wie einfache Menschen gegen das Unrecht kämpften, und setzt ihnen damit ein Denkmal. Allen Büchereien sehr zu empfehlen. (Übers.: Corinna Tramm-Berger)
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Artikelbeschreibung

Als der Bootsbauer Virgile und seine Frau Victoria im Mai 1942 gebeten werden, Flüchtlingen über den Fluss zu helfen, verändert sich das Leben des kinderlosen Paares von einem Tag auf den anderen. Sie nehmen die zehnjährige Sarah und den gleichaltrigen Élie bei sich auf und verstecken sie - vor den Deutschen wie vor den kollaborierenden Landsleuten.

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Personeninformation

Christian Signol wurde 1947 in einem kleinen Dorf der Dordogne geboren. Als er mit elf Jahren in ein Internat geschickt wurde, litt er sehr unter der Trennung von seiner Familie und seiner Heimat. Dieses Gefühl der Entwurzelung wurde später zum Auslöser für seine schriftstellerische Tätigkeit.Nach dem Studium der Literatur- und der Rechtswissenschaften widmete er sich bald dem Schreiben. In seinen Romanen schildert er oft das urtümliche, naturverbundene Leben, nach dem sich heute viele Menschen sehnen. Seine Bücher wurden in Frankreich von Millionen von Menschen begeistert gelesen, erfolgreich verfilmt und mit Preisen ausgezeichnet. Die Saga von den letzten Schiffern der Dordogne wurde 1995 als opulentes 13-Stunden-Epos von José Dayan für den Sender France 2 verfilmt und war einer der erfolgreichsten Mehrteiler, die in Frankreich je ausgestrahlt wurden.
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