Winterpony

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Buchprofile - Rezension
Das Pony James Pigg erzählt aus seiner Sicht von der Expedition Scotts zum Südpol mit ihrem tragischen Ende.
Das tragische Ende von Scotts Versuch, den Südpol vor Amundsen zu erreichen, ist bekannt. In diesem Roman erzählt eines der 18 Ponys davon, wie er und seine Artgenossen für diese Expedition ausgesucht wurden, wie das Abenteuer begann und wie ein Tier nach dem anderen den widrigen Bedingungen der Antarktis zum Opfer fiel. Durch den Kniff, ein Pony erzählen zu lassen, kann der Autor die Geschichte besonders kindgerecht aufarbeiten, ohne in Pathos zu verfallen. (Persönliche Anmerkung: für mich ist es immer schwer auszuhalten, wenn Tiere oder Kinder dazu missbraucht werden, die ehrgeizigen Ziele von Erwachsenen zu erreichen und dabei leiden und sterben müssen. Es war daher eine Lektüre, zu der ich mich zwingen musste.) Allerdings verleiht er dem Tier eine poetische Sicht auf die Landschaft. Historisch belegte Fakten erzählt der Autor separat. Besonders bewegend ist die Grausamkeit, mit der Scott das erschöpfte und nicht für diese Arbeit geeignete Pony anzutreiben versucht. Dabei wird auch klar, wie der Mensch sich anmaßt, für seine Ziele andere leiden zu lassen. Nur für Leser, die die Lektüre von Tierquälerei aushalten.
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Artikelbeschreibung

In den weiten Wäldern Sibiriens streift zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein junges weißes Pony frei im Schutz seiner Herde umher. Doch alles ändert sich, als es von Menschen gefangen wird. Zusammen mit zwanzig anderen Ponys wird es als Zugpferd für die Expedition von Robert F. Scott ausgewählt, der als erster Mensch den Südpol erreichen will. Ein Abenteuer beginnt ... Die Männer geben dem Tier auch einen Namen: James Pigg. Als das Team den Boden der Antarktis betritt, wird das Pony zum Teilnehmer eines spektakulären Wettrennens. Denn Roald Amundsen hat überraschend angekündigt, ebenfalls als Erster den Südpol betreten zu wollen. Aber nur eine Mannschaft kann gewinnen, und nicht jeder kann überleben - noch nicht einmal die Tiere.

Produktsicherheit

Hersteller: Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH
Anschrift: Landhausstr. 82
DE-70190 Stuttgart
Kontakt: info@geistesleben.com

Personeninformation

Iain Lawrence, geboren in Sault Ste. Marie, Ontario, studierte Publizistik und arbeitete für verschiedene kleinere Zeitungen. Er ist begeisterter Segler, Kenner einsamer Inseln, Journalist und Jugendbuchautor und lebt auf den Gulf Islands in British Columbia. Zunächst verfasste er zwei Reisebücher, bevor er sich dem Schreiben von Jugendromanen zuwandte. Sein Kinderbuch 'Der Riesentöter' wurde für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Alexandra Ernst, geboren 1965 in Wiesbaden, studierte Literaturwissenschaft und war als Presse- und Werbeleiterin in einem Verlag tätig. Seit 2000 arbeitet sie als Übersetzerin von historischen Romanen, Fantasy und Jugendliteratur. Hierfür wurde sie u. a. mehrfach für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und auch mit ihm ausgezeichnet. Neben ihren Übersetzungen veröffentlicht sie auch Beiträge als Journalistin und Literaturkritikerin. Alexandra Ernst lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in der Nähe von Mainz.
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