Niemals geht man so ganz

Band 2
Ein Trauerredner ermittelt
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Buchprofile - Rezension
Der ermittelnde Trauerredner Mads Madsen gerät auch in seinem 2. Fall wieder in Gefahr.
In dem Roman „Über die Toten nur Gutes“ geriet Madsen wider Willen in Schwierigkeiten, als er über den rätselhaften Tod seines alten Freundes Patrick nachforschte. Hier nun wird er Zeuge des Selbstmordes einer Frau, als er mit seinem Hund am Meer spaziert. Sie ruft ihm noch zu, er solle sich um ihre Tochter Tilly kümmern, und stürzt sich ins Wasser. Die Flutströmung macht Madsens Hilfeversuche zunichte. Polizeikommissarin Luisa Mills kümmert sich um den Fall und erklärt Madsen, er solle sich ja aus allen Nachforschungen heraushalten. Die Tote wird als Anna Schmidt identifiziert, deren neunjährige Tochter Tilly ist nun Waise. Madsen nimmt sich des Mädchens an, die nicht zuletzt durch Mads Hund Bobby schnell Zutrauen zu dem Trauerredner und dessen Vater Fridtjof findet. Er hofft auch, von ihr Einzelheiten über das Leben ihrer Mutter zu erfahren. Denn deren Name ist erfunden, Mutter und Tochter wurden ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen... – Wie im ersten Buch treten auch hier wieder die bekannten Figuren auf: Neben Madsens Vater die Inhaberin des Bestattungsunternehmens Amelung, deren Sohn Fiete, der mit Mads befreundet ist. Und der rätselhafte, schweigsame Herr Barnardy vom Institut, der im ersten Band schon als Retter in der höchsten Not erschienen war. Die skurrilen, ja burlesken Szenen mit dem Vater gleiten fast schon ins Slapstickhafte ab. Aber die Beschäftigung mit dem Tod und den Hinterbliebenen erweisen sich als ernsthafte Beschreibungen der Bemühungen Madsens, für seine Trauerreden auf feinfühlige Art die erforderlichen Informationen zu erhalten. Die ernsten Themen Verlust, Verantwortung und Schutzbedürftigkeit von Kindern werden sachlich und ohne Pathos behandelt. Der in Glücksburg und Fehmarn angesiedelte Ostseekrimi hat Humor, aber auch Tiefgang. Bestens einsetzbar.
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Artikelbeschreibung

Glücksburg an der Ostsee. In einer hellen Sommernacht stürzt sich Anna Schmidt vom Steg ins Meer - Trauerredner Mads Madsen kann sie nicht retten. Kurz darauf steht ihre neunjährige Tochter Tilly vor ihm. Ihre Mutter hat ihr eine letzte Botschaft hinterlassen. Nur weiß niemand, wie sie lautet. Mads verspricht, es herauszufinden, schließlich ist er der Mann der letzten Worte. Doch je tiefer er in Annas Vergangenheit eindringt, desto mehr Ungereimtheiten entdeckt er. Bald wird klar: Anna Schmidt ist einer gefährlichen Wahrheit zu nahe gekommen. Mads lässt Tilly nicht allein, und er begreift: Sie stecken beide in einem Spiel, dessen Regeln sie nicht kennen - und dessen Einsatz immer höher wird. Hauptkommissarin Mills, die sonst vor keinem Konflikt zurückschreckt, kann ihm nicht helfen. Die Akte ist gesperrt, der Fall wird ihr entzogen. Unterstützt von seinem exzentrischen Vater und seinem besten Freund, einem passionierten Bestatter, sucht Mads weiter nach der Wahrheit und nach der Botschaft, die Anna ihrer Tochter hinterlassen hat. Denn sie ist der Schlüssel zu allem.Band 1: Über die Toten nur GutesBand 2: Niemals geht man so ganz

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Personeninformation

ANDREAS IZQUIERDO ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er veröffentlichte zahlreiche Romane, u. a. den preisgekrönten historischen Roman 'König von Albanien' (Neuausgabe DuMont 2024) und den SPIEGEL-Bestseller 'Der Club der Traumtänzer' (2014). Zuletzt erschien die 'Wege der Zeit'-Trilogie mit 'Schatten der Welt' (2020), 'Revolution der Träume' (2021) und 'Labyrinth der Freiheit' (2022), anschließend 'Kein guter Mann' (2023) und 'Über die Toten nur Gutes' (2025), der erste Fall für Mads Madsen.

Pressestimmen

»Der zweite Krimi [...] hat einen warmherzigen Ton und trotz ernster Themen doch auch Humor.« Angela Wilms-Adrians, NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG
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