Fuchs und Bär

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Buchprofile - Rezension
Fuchs und Bär geraten in den Teufelskreis der Profitmaximierung.
Fuchs und Bär verbringen ihre Tage weitgehend damit, nach Nahrung zu suchen: Beeren sammeln, Eier aufspüren, Kleintiere jagen; die Freizeit verbringt Bär mit dem Betrachten des Sonnenuntergangs und Fuchs mit Schatzsuche. Eigentlich sind sie sehr glücklich damit, doch Fuchs kommt auf die Idee, diesen Zustand zu optimieren. Und schon entwickelt sich ein Teufelskreis – immer mehr Arbeit ist notwendig, um mehr Gewinn zu haben und damit am Ende vermeintlich Zeit zu sparen, immer aufwendigere Techniken werden eingesetzt, um Arbeitsprozesse zu optimieren. Schließlich wollen sie ihren Ausgangszustand wiederherstellen, doch in ihrem Optimierungswahn haben sie ihre Umwelt nahezu komplett zerstört. Ein weiterer Aspekt: die beiden scheuen sich nicht, andere Tiere zu töten und auszubeuten! - Die Geschichte, die sehr an Heinrich Bölls "Anekdote zur Senkung der Arbeitsmoral" erinnert, zeigt die Auswüchse unserer modernen Gesellschaft in für Kinder sehr gut nachvollziehbarer Weise. Die Autorin ist selbst eine Art Aussteigerin, lebt sie doch seit 2003 mit ihrem Mann und Schlittenhunden "in einer Hütte" im Wald. Ihre Botschaft, ihre Zivilisationskritik, ist sehr bedenkenswert und illustratorisch beeindruckend umgesetzt. Aufwändige, aus Pappe und Karton gefertigte Collagen zeigen auch ohne Worte den fatalen Weg der beiden Raubtiere in ein unentrinnbares Hamsterrad. Wichtig ist sicher, im Gespräch mit Kindern auf nachhaltige Zukunftsperspektiven einzugehen. - Das Buch kann für alle Bestände (Kinder ab 5 Jahren) mit Nachdruck empfohlen werden.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Fit für die Zukunft empfiehlt:

Glaube-Buchtipp: Ein Bär genießt das Leben, sammelt Beeren und hält sein Nickerchen. Doch sein Freund Fuchs will immer mehr, um glücklicher zu sein. Der Bär unterstützt ihn, erkennt aber, dass sie immer mehr arbeiten und kaum noch Zeit für sich finden. Ein Bilderbuch über Achtsamkeit und Entschleunigung, um mit Kindern über die eigenen Wünsche und Vorstellungen nachzudenken.

Artikelbeschreibung

Eine kleine Tiergeschichte verhandelt die ganz großen Fragen des Lebens.

Ach, wie wunderbar ist doch das Leben, dachte Bär. Den lieben langen Tag Beeren und Pilze sammeln, ab und an ein Nickerchen auf dem Lieblingsbaum machen und abends den Glühwürmchen beim Glühen zusehen. Eines Tages hat Fuchs eine Idee: Sie könnten doch noch glücklicher sein, wenn sie nicht mehr so viel jagen und sammeln müssten. Eifrig pflanzen die beiden Samen, bauen Käfige, wässern Sträucher und erfinden Maschinen. Keine Zeit mehr für ein Nickerchen, keine Zeit, um den Glühwürmchen beim Glühen zuzusehen. Als Fuchs immer mehr will - noch stärkere Motoren und noch größere Maschinen - spürt Bär, dass er sein Glück auf andere Weise finden muss.

Zeitgemäße Fabel mit Fuchs und Bär, die schon unsere Kleinen zum Nachdenken anregt.

  • Die Geschichte von Fuchs und Bär erzählt vom Mehr-Wollen und Weniger-Brauchen - für Kinder ab 5 Jahren.
  • Autorin und Illustratorin Miriam Körner stellt die wichtigen Fragen unserer Zeit: Wie wollen wir leben? Und wie gehen wir mit der Natur um?
  • Lass dich beim Vorlesen von Fuchs und Bär zu mehr Naturverbundenheit, Achtsamkeit und Entschleunigung in deinem Kinderalltag inspirieren.
  • Erzählerisches Bilderbuch von Oetinger Natur mit 40 farbigen Illustrationen in moderner Paper-Cut-Optik, nachhaltig hergestellt und gedruckt auf 100 % Recyclingpapier.
  • Empfohlen von der Stiftung Lesen.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Anschrift: Max-Brauer-Allee 34
DE-22765 Hamburg
Kontakt: produkt@verlagsgruppe-oetinger.de

Personeninformation

Miriam Körner lebt mit Mann und Schlittenhunden in Kanada, der Heimat ihres Herzens, in einer Hütte im Wald und schreibt Kinder- und Jugendbücher über Natur, Abenteuer und die Schlittenhundkultur. Miriam Körner lebt mit Mann und Schlittenhunden in Kanada, der Heimat ihres Herzens, in einer Hütte im Wald und schreibt Kinder- und Jugendbücher über Natur, Abenteuer und die Schlittenhundkultur.

Pressestimmen

"In beeindruckend detailreich gestalteten Tableaus aus simpler brauner Pappe kreiert Miriam Körner [...] eine großartige Fabel über den fatalen Irrglauben, dass wir immer mehr brauchen, um glücklich sein zu können." (Jana Kühn, BÜCHER magazin, Februar/März 2024)

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