Zum Sterben zu viel

Kriminalroman
16,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Bayern im Buch-Rezension
Kriminalroman aus dem München der 1920er Jahre.
München 1922. Die galoppierende Inflation beutelt die Menschen. Auch den jungen Schreiner Benno Stöckl, der mit seiner Frau Agnes vom Land in die Stadt gekommen ist. Und unter anderem für den Heimatdichter Carus von Waldfels arbeitet. Als dieser ermordet wird, gerät Benno unter Verdacht und wird kurzerhand eingesperrt. Doch Oberkommissär Benedikt Wurzer glaubt nicht an dessen Schuld. Um ihrem Mann zu helfen, wendet sich Agnes Stöckl an den Rechtsanwalt Wolf Strate, der ihr zusagt, sich um ihren Mann zu kümmern. Und ihr anbietet, ihre beiden Töchter in Pflege zu nehmen. Es sieht nicht gut aus für Benno, bis ein weiterer Mord geschieht, der nach demselben Muster verübt wurde. Und die Spur führt Wurzer bis in die Oberpfalz. Doch was hat Rechtsanwalt Strate zu verbergen, und auch sein Dienstmädchen Martha? - Dieser Roman ist zwar ein Lokalkrimi. Mehr noch aber ist Kinskofer neuestes Buch eine historische und Milieustudie aus dem München der Inflationsjahre 1922/23. Und das macht den eigentlichen Reiz des Buches aus, dessen Protagonisten die Autorin treffgenau schildert.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Lotte Kinskofer, (ehemalige Redakteurin der Münchner Kirchenzeitung) platziert ihre Verbrechen hauptsächlich in Regensburg und der Oberpfalz. Doch für ihren neuen Krimi weitet sie ihren Radius nach München, genauer gesagt nach Pasing, aus. Dass man Pasing nicht mit München gleichsetzen darf, war in den 1920er Jahren wahrscheinlich noch bedeutsamer als heute. Und genau in dieser Zeit spielt dieses Buch. Der Heimatdichter Carus von Waldfels,  berühmt durch rührselige G‘schichten und Verserl, würde gerne zur Schwabinger Bohème gehören. Nicht, weil er „politische und komplizierte“ Kollegen wie Oskar Maria Graf bewundert, sondern wegen der rauschenden Feste. Zu einem dieser Gelage ist er unterwegs, als er in der Nähe des Pasinger Bahnhofs überfallen und getötet wird. Ein Fall für Oberkommissär Benedikt Wurzer, der aufgrund schwammiger Indizien einen jungen Schreiner verhaften muss. Doch dann geschieht ein zweiter, ähnlich ausgeführter Mord und die neuen Ermittlungen führen Wurzer nach Niederbayern und in die Oberpfalz. Lotte Kinskofer gelingt ein detailgetreuer, gut recherchierter Blick in die Zeit der Weimarer Republik. Sie beleuchtet dabei die unterschiedlichen Lebenswelten in Stadt und Land, die politischen Brandherde und die verheerenden Auswirkungen der Inflation. Kein imitiertes „Babylon Bayern“, sondern ein spannender und atmosphärischer historischer Krimi, der sich sehen lassen kann. Auch optisch!

Susanne Steufmehl, Medienberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

München-Pasing, 1922: Ein Heimatdichter wird ermordet, und ein junger Schreiner muss dafür ins Gefängnis, obwohl die Verdachtsmomente alles andere als schlüssig sind. Seine Frau Agnes tut alles, um die Unschuld ihres Mannes zu beweisen. Vorübergehend muss sie sogar ihre beiden Kinder in die Obhut Fremder geben. Ein zweiter Mord geschieht; der Ermordete hat die gleiche seltsame Wunde am Kopf wie das erste Opfer. Oberkommissar Benedikt Wurzer steht vor einem Rätsel, bis ihn ein Hinweis in die Oberpfalz führt und er ahnt, dass ein weiterer Mord unmittelbar bevorsteht ... Ein spannender und berührender Kriminalroman aus der Zeit zwischen den Kriegen, als die politischen Kämpfe zwischen Rechts und Links schärfer wurden und das Geld nichts mehr wert war, als die Menschen vom Land in der Stadt ihre Zukunft suchten und doch von ihrem Schicksal eingeholt wurden.

Produktsicherheit

Hersteller: ars vivendi verlag GmbH & Co. KG
Anschrift: Bauhof 1
DE-90556 Cadolzburg
Kontakt: info@arsvivendiverlag.de

Personeninformation

Lotte Kinskofer, geboren in Langquaid/Niederbayern, lebt und arbeitet heute als Journalistin und Autorin in München. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher, Kriminalromane sowie Drehbücher für Fernsehserien.
Mehr von Kinskofer, Lotte

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.