Warum ich Feministin bin

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Buchprofile - Rezension
Überarbeitete und illustrierte Neuausgabe des berühmten TED-Talks "We should all be feminists" (2013) der nigerianischen Schriftstellerin.
Verständlich und nachvollziehbar beschreibt Chimamanda Adichie z.B. wie sie als 14-Jährige erstmals von einem guten Freund als Feministin bezeichnet wurde, noch bevor sie überhaupt wusste, was eine Feministin ist. Und zählt sodann humorvoll alle gängigen Klischees auf, nach denen Feministinnen "Männer hassen, BHs und die afrikanische Kultur, sich nicht schminken, unrasierte Achselhöhlen haben, kein Deo benutzen, immer zornig, ohne Humor und der Meinung sind, dass Frauen überall das Sagen haben sollen." In Nigeria noch ausgeprägter, aber auch in den USA, wo Adichie abwechselnd lebt, ist sie mit traditionellen Geschlechterrollenbildern, sozialen Normen, unterschiedlicher Erziehung, Wertigkeit und Selbstwert(gefühl) konfrontiert, mit Erwartungshaltungen, Vorurteilen und mit eigenen Zweifeln an Verhalten, Auftreten und Außenwirkung; nicht aufgrund ihrer Qualifikation, sondern der Unsicherheit, ob Garderobe, Make-up etc. angemessen sind. Alltägliches für Frauen weltweit, worüber sich Männer i.d.R. nie Gedanken machen müssen. Anhand von einzelnen Beispielen und treffenden Kommentaren zeigt Adichie auf, wie verletzend, abwertend, überholt vieles ist, was Mädchen und Frauen immer noch weltweit erleben, Kleinigkeiten, aber "manchmal sind es die kleinen Dinge, die am meisten wehtun". Bunt illustriert von Nursima Nas, mit Textblasen und Stichworten, treffenden Merksätzen und sprechenden Bildern ein rundum empfehlenswertes Buch für (ältere) Kinder und Jugendliche, in dem kurz, prägnant und nachhaltig hinterfragt wird, warum es immer noch keine Gleichberechtigung gibt.
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Artikelbeschreibung

Die überarbeitete und illustrierte Neuausgabe des berühmten TED-Talks "We Should All Be Feminists" für junge Leserinnen und Leser'Ich schlage vor, dass wir heute anfangen, von einer anderen Welt zu träumen und sie zu planen. Von einer gerechteren Welt. Einer Welt, in der glücklichere Männer und glücklichere Frauen leben, die sich selbst treu sind. Und um das zu erreichen, müssen wir anfangen, unsere Töchter anders zu erziehen. Und auch unsere Söhne.' Chimamanda Ngozi Adichie ist nicht nur eine großartige Schriftstellerin und ein Vorbild für eine ganze Generation, sie hat sich auch zu einer Verfechterin für den Feminismus entwickelt und zu einer Fürsprecherin für Gleichberechtigung und Menschenrechte auf der ganzen Welt. In diesem Buch erzählt sie jungen Menschen von Erlebnissen aus ihrer eigenen Kindheit und Jugend in Nigeria und später in den USA. Sie zeigt, wie Mädchen und Jungen sich an Rollenerwartungen anpassen, und wie sie lernen können, diese zu brechen. Sie nimmt uns mit in ihre Welt und berichtet, wie sie trotz allem zu der selbstbewussten Frau wurde, die sie heute ist. Illustriert von Nursima Nas, Mitbegründerin und künstlerische Leiterin des rassismus- und machtkritischen Vereins MOSAIQ in Hamburg. Dieses beeindruckende Buch macht Mädchen und Jungen, Frauen und Männern Mut, ihren eigenen Weg zu gehen.

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Pressestimmen

[...] der anekdotische und persönliche Charakter des Textes, der ihn einerseits verständlich und nachvollziehbar macht und der andererseits mit seinen humorvoll-pointierten und reflektierten Beobachtungen [...] hoffen lässt. Marlene Zöhrer Amnesty Journal 20220901
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