Woher - wohin? Kunst in Aschaffenburg 1945-1976

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Bayern im Buch-Rezension
Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung der Museen der Stadt Aschaffenburg von März bis August 2025.
Die akribische, reich bebilderte Dokumentation des Aschaffenburger Kunstgeschehens der Nachkriegszeit umfasst Bildungsstätten (Schulen, VHS), Künstlergruppen, Galerien/Kunsthandlungen, Kunst am Bau, Illustrationen (Plakate, Bücher usw.), Fotografie, Textilkunst und Metallverarbeitung. Sie zeigt so den hohen Stellenwert der Kunst in der heute offiziellen "Kulturstadt". Die Darstellung deren Entwicklung ab 1945, an der die aus dem Osten Vertriebenen keinen geringen Anteil hatten, endet mit der Eröffnung der überregional bekannten Kunsthalle in der wiederaufgebauten einstigen Jesuitenkirche 1976. Dem angefügten schmalen Ausstellungskatalog, der gut 100 Kunstwerke des genannten Zeitraums mit knappen Erläuterungen umfasst, folgen noch ein Künstlerlexikon, ein Literaturverzeichnis und ein Personenregister. Freilich wird daraus auch ersichtlich, dass die dort aufgeführten Kunstschaffenden (außer etwa Horst Janssen oder Christian Schad) kaum über die Region hinaus bekannt sind. Deshalb ist der Band vor allem den dortigen Büchereien zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Aschaffenburg nennt sich "Kulturstadt" - und in der Tat: "Woher - wohin? Kunst in Aschaffenburg 1945-1976" bietet eine kulturhistorische Zeitreise in das Aschaffenburg von 1945 bis 1976 und beleuchtet eine Kunstszene, die sich in vielen Facetten neu bildete, nachdem der Krieg das kulturelle Leben nahezu vollkommen zum Erliegen gebracht hatte. Über 100 Werke veranschaulichen Ursprung und Entwicklung dieser reichen Kunst- und Kulturlandschaft, die das Leben der Stadt bis heute mitprägt.Die Publikation spannt den Bogen von der Formierung erster prägender Künstlergruppen und der Etablierung zahlreicher Galerien bis hin zur Erschließung einer Vielzahl verschiedener Ausstellungsräume. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Rolle der Bildungsstätten und der Einfluss von Persönlichkeiten wie Anton Bruder und vor allem Gunter Ullrich, von denen die kunstpädagogische Erziehung in Aschaffenburg maßgeblich beeinflusst wurde.Besonders hervorzuheben ist die ehemalige Jesuitenkirche, die sich ab 1976 zum ersten unabhängigen Kunstraum der Stadt entwickelte und seit 1990 als Ausstellungshalle die städtischen Museen bereichert.

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