Die Liebenden von der Piazza Oberdan

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Buchprofile - Rezension
Eng verbunden mit der Geschichte Triests versuchen die Mitglieder einer Familie, die schwierigen Zeiten in der ersten Hälfte des 20. Jh. zu überstehen.
Triest 1945. Kurz vor Ende des Krieges wird Pino Robusti von den Deutschen wegen angeblicher Unterstützung der Partisanen standrechtlich erschossen. Mit ihm endet eine Familiengeschichte, die auf ihre Weise auch die wechselvolle Geschichte Triests widerspiegelt. Der Großvater, aufgewachsen als die Stadt noch Handels- und Marinehafen der k.u.k. Monarchie war, kann nicht verstehen, dass sein Sohn Vittorio im Ersten Weltkrieg auf Seiten der Italiener gegen die Österreicher kämpft. Im Sommer 1916 wird er schwer verwundet und nur durch die Hilfe eines Kameraden vom Schlachtfeld gerettet. Nach dem Krieg studiert Vittorio Jura, wird ein angesehener Anwalt und heiratet 1922 Elisa, Pinos Mutter. Das Leben der Familie könnte glücklich sein, würden nicht Mussolinis Faschisten immer mehr an Macht gewinnen. Im Gegensatz zu manch anderem Juristen vertritt Vittorio bewusst Juden und aus Nazi-Deutschland geflohene Emigranten. Jakobo, der ihn 1916 rettete, hat inzwischen Karriere bei den "Schwarzhemden" gemacht. Er mag Vittorio und seine Familie zwar von Zeit zu Zeit vor seinen faschistischen Parteigenossen schützen, gegen die Verhaftung Pinos kann er jedoch nichts mehr ausrichten. Nachdem Italien dem Deutschen Reich den Krieg erklärt, besetzt die Wehrmacht Triest. Pino, der sich oft mit seiner Freundin Laura auf der Piazza Oberdan trifft, nahe dem SS Hauptquartier, wird dort eines Abends verhaftet. - Laufende Vor- und Rückblenden auf annähernd fünfzig Jahre Romanhandlung machen das Buch zwar vom Ansatz her interessant, komplizieren dadurch aber leider auch für den Leser immer wieder die entsprechenden Zusammenhänge. Zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

'The Lovers from Oberdan Square'Three generations, two wars, one tragic love story. A family saga from Trieste.After scarcely escaping World War I, Vittorio, a young man from Trieste, manages to build a carreer for himself as a lawyer. During the fascist dictatorship in Italy he offers to help Jews and Slovenes with emigration, which causes him trouble with the authorities. His son Pino, who enjoyed a sheltered upbringing, studies architecture, which saves him from being drafted in 1940. He is in love with Laura, a young teacher. However, Pino somewhat unintentionally gets caught up with the partisans, which alerts the Gestapo...All rights available

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