Ein Kleid für den Mond

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Buchprofile - Rezension
Der hell strahlende Mond braucht kein Menschenkleid.
Der Mond beobachtet die flanierenden Menschen und beneidet sie um ihre schöne Kleidung – er möchte auch ein Kleid und beauftragt einen Schneider. Der Schneider erarbeitet eine fantasievolle Kreation, doch als die Anprobe ansteht, hat der Mond deutlich abgenommen; die Änderungen für die erneute Anprobe greifen wieder nicht, denn der Mond hat erneut abgenommen – und so geht es weiter, der arme Schneider ist verzweifelt! Doch als der "Kunde" als Vollmond im hellsten Licht erstrahlt wird deutlich, dass er bereits das schönste Kleid besitzt und nichts weiter braucht! - Die an ein Märchen von Ludwig Aurbacher angelehnte Geschichte besticht durch vielgestaltige und äußerst ansprechende Illustrationen: Collagetechniken und -elemente, kindlich anmutende Zeichnungen, Abstraktion und perspektivische Verschiebung – alles ist dabei und bricht die üblichen Sehgewohnheiten auf. Das Kleid des Mondes wird durch eine Art Filzvlies dargestellt, welches ihn umgibt und fast zum Greifen plastisch wirkt. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Kinder ab 4 Jahren, welches gut geeignet ist, die Einzigartigkeit eines jeden zu vermitteln.
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Artikelbeschreibung

Der Mond wünscht sich ein schönes Kleid, und einzigartig soll es sein. Ein Schneider nimmt Maß, macht sich an die Arbeit und stutzt bei der ersten Anprobe. Nanu, der Mond hat abgenommen! Der Schneider rafft und kürzt den Stoff, besorgt kommt er zur nächsten Anprobe. Als der Mond wieder zunimmt und schließlich in seiner ganzen Pracht am Himmel steht, ist klar: Keine noch so schöne Robe kann sich mit dem eigenen Licht des Mondes messen.

Produktsicherheit

Hersteller: Verlag Jungbrunnen GmbH
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Kontakt: office@jungbrunnen.co.at

Personeninformation

Linda Wolfsgruber wurde 1961 in Bruneck in Südtirol geboren. Von 1975 bis 1978 besuchte sie die Kunstschule in St. Ulrich in Gröden, Italien und machte anschließend eine Ausbildung zur Schriftsetzerin und Grafikerin. Von 1981 bis 1983 absolvierte sie die "Scuola del Libro" in Urbino, Italien. Seit 1984 arbeitet sie als freischaffende Illustratorin und Grafikerin in Florenz, Bruneck und Wien und leitet Zeichen- und Illustrationsworkshops, u.a. an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. 2016 erhielt sie den Österreichischen Kunstpreis. Linda Wolfsgruber lebt in Wien. 2022 wurde sie als Zweite mit dem Christine-Nöstlinger-Preis ausgezeichnet.
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