Burma Sahib

Roman - Ein phänomenales Porträt des jungen George Orwell
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Buchprofile - Rezension
Biografischer Roman über George Orwell (1903-1950).
Der junge, etwas orientierungslose Eton-Absolvent Eric Blair verdingt sich – mangels besserer Alternativen – 1922 als Kolonialpolizist in Britisch-Burma und folgt damit dem Vorbild seines Vaters, der in Bengalen Kolonialbeamter war. Eric Blair ist ein literarisch interessierter Feingeist und im gesellschaftlichen Umgang eher unbeholfen. Er durchläuft im Rahmen der Ausbildung mehrere Posten an wechselnden Orten und hat dort diverse Affären. Er gerät dabei immer mehr in innere Widersprüche, weil ihn das rassistische Herrenmenschentum der Kolonialmacht eigentlich abstößt. Am Ende quittiert er den Dienst und reist nach fünf Jahren desillusioniert zurück nach England. Eric Blair ist heute weltbekannt unter seinem Pseudonym George Orwell als Verfasser des dystopischen Romans "1984". Paul Theroux porträtiert aus der Position des allwissenden Erzählers heraus romanhaft den unsicheren jungen Mann, bevor er den Weg zum Journalisten und Schriftsteller einschlug. Die Schilderungen von exotischen Landschaften und der längst versunkenen kolonialen Welt haben erheblichen Anteil am Lesevergnügen. Für größere Bestände und literarisch interessierte Leser empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Die faszinierende Lebensgeschichte des jungen George Orwell: Die Verwandlung des Eton-Absolventen und Kolonialpolizisten im Burma der 1920er Jahre in den schärfsten Kritiker unserer Zeit. Erzählt von Paul Theroux, Wegbegleiter von Bruce Chatwin und einer der großen Chronisten der Gegenwart. »Ein phänomenales Porträt des jungen George Orwell und eine schonungslose Darstellung des britischen Kolonialismus.« Publishers Weekly

»Es gibt einen kurzen Zeitraum im Leben eines jeden Menschen, in dem sein Charakter für immer festgeschrieben wird.« George Orwell Im Alter von neunzehn Jahren schifft sich der Eton-Absolvent Eric Blair im Herbst 1922 nach Rangun ein. In Burma soll er als Beamter der britischen Kolonialpolizei ausgebildet werden. Doch schon kurz nach seiner Ankunft kommen dem hochgewachsenen, scheuen jungen Mann Zweifel an seiner bevorstehenden Aufgabe. Er, der feingeistige Offiziersanwärter, verabscheut die Überheblichkeit und skrupellose Willkür der Briten, ihren unverhohlenen Rassismus. Blair wird unweigerlich zum Außenseiter, macht sich damit zum Gespött seiner Landsleute. Als er ins schwülheiße Schwemmland des Irawadi-Deltas versetzt wird, um Nachforschungen über den Tod eines Mannes anzustellen, überwältigt ihn das Gefühl, für seine Aufgabe als Kolonialpolizist nicht geschaffen zu sein. Und zugleich erschreckt und beschämt ihn, wie er beginnt, sich in die von ihm erwartete Rolle zu fügen. Die Erkenntnis, am Ende selbst zu den Unterdrückern zu gehören, schockiert ihn. Und er trifft eine folgenreiche Entscheidung.

Mitreißend taucht der große amerikanische Schriftsteller Paul Theroux ein in die Kolonialwelt Burmas. Und führt vor Augen, wie aktuell Orwells Bedenken über Kolonialismus und autoritäre Macht bis heute bleiben.

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Personeninformation

Paul Theroux, geboren 1941 in Medford, Massachusetts/USA, ist mit mehr als dreißig veröffentlichten Büchern einer der weltweit populärsten Gegenwartsautoren. Neben seinen autobiographisch beeinflussten Büchern hat er vor allem literarische Titel über seine Reisen durch China, Argentinien und die Südsee verfasst und dadurch Weltruhm erlangt. Theroux ist seit 2013 Mitglied der American Academy of Science and Arts. Er lebt mit seiner Familie auf Cape Cod und Hawaii. Cornelius Reiber übersetzt Literatur aus dem Englischen, u.a. von Maggie Nelson, James Baldwin und Hanif Kureishi._

Pressestimmen

»Ein spannender, atmosphärisch dichter Roman« Claudia Fuchs / SWR Kultur
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