Lyneham

Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch
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Buchprofile - Rezension
Der 12-jährige Henry gehört mit seinem Vater und seinen Geschwistern zu den ersten Siedlern auf dem Mond Perm, doch was verbirgt sich hinter der neuen Siedlung?
Der 12-jährige Henry besteigt zusammen mit seinem Vater und seinen Geschwistern eines der ersten Raumschiffe, die in die neue Welt Perm aufbrechen, weil die Erde unbewohnbar geworden ist. Seine Mutter Mildred bleibt zurück, sie muss als führende Wissenschaftlerin noch mehr Zeit für die Forschung aufwenden und wird die anderen später in einem schnelleren Raumschiff überholen. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern wird sie als Erste in Perm eintreffen, um die Umgebung für die Menschen vorzubereiten. Als Henry und der Rest der Familie viele Jahre später ankommen, finden sie ein Leben in Biomen vor, wie sie es von der Erde kennen. Der Terraforming-Prozess ist noch nicht abgeschlossen und die Atmosphäre ist für Menschen nicht giftig. Mildred ist nirgends zu finden. Was ist mit ihr passiert? Und was hat Noah vor, der Leiter des Unternehmens? – Das Buch bietet ein sehr spannendes Setting, die Unbewohnbarkeit der Erde und die Notwendigkeit der Reise zu einem neuen Planeten werden eindrucksvoll dargestellt. Die Flora und Fauna von Perm sind mit all ihren Besonderheiten faszinierend und ihre zunehmende Erforschung bleibt dauerhaft spannend. Die Figuren passen super zueinander und die getrennten Erzählungen aus der Sichtweise von Henry und Mildred ergeben insgesamt ein rundes Bild. Die Geschichte lebt durchgehend von vielen spannenden Entwicklungen nur das Ende ist dann etwas unklar.
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Artikelbeschreibung

»Ein Meilenstein hiesiger Science-Fiction« Dietmar Dath, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Gewinner SERAPH 2026 Bestes Buch

Kurt Laßwitz Preis 2026

Phantastikpreis der Stadt Wetzlar 2025

Henry Meadows wird zwölf, als die Erde stirbt. Mit seinem Vater und seinen Geschwistern reist er nach Perm, einem urzeitlichen Mond in einem fernen Sonnensystem. Henrys Mutter ist mit einem anderen Raumschiff geflogen. Sie wird von der Familie sehnsüchtig erwartet. Doch plötzlich mehren sich die Zeichen: Sie ist schon hier gewesen, vor langer Zeit. Und sie hat eine Warnung hinterlassen.

Mit Hightech trotzt die erste und einzige Kolonie der Menschheit der Natur des Mondes Perm, die faszinierend und bedrohlich zugleich ist. Hier gibt es Berge, die in den Weltraum ragen, zwei Arten von Nächten und eine gefährliche, unsichtbare Tierwelt. Als Henry ankommt, ist die neue Heimat noch nicht "fertig": Die Atmosphäre ist giftig und enthält zu wenig Sauerstoff, ohne Schutz ist ein Aufenthalt im Freien tödlich. Irgendetwas hat das Terraforming Perms verhindert. Henrys Mutter Mildred kennt den Grund. Die Wissenschaftlerin hat sich entschieden, nicht mit ihren Kindern zu fliegen, sondern einen neuen Antrieb abzuwarten, mit dem sie ihre Familie um Jahrtausende überholt. Sie will für die bestmögliche aller Welten sorgen. Dazu legt sie sich mit dem mächtigen Leiter des Unternehmens an, der ein anderes Ziel verfolgt. Ein Kampf entbrennt, der über das Leben von Henry und seiner Familie entscheiden wird - viele tausend Jahre später.

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Personeninformation

Nils Westerboer, geboren 1978, war nach der Schule in Israel tätig, unter anderem als Betreuer für Menschen mit Behinderung, Hausmeister und Trainer für Sprengstoffsuchhunde. Anschließend studierte er Germanistik, Theologie und Medienwissenschaften in München und Jena. Als Naturfilm-Kameraassistent ging er für ZDF, NDR und arte auf Tuchfühlung mit Hornissen, Wölfen und Vampiren. Seit 2012 unterrichtet er an einer Gemeinschaftsschule. Nach seinem Debüt »Kernschatten« erschien in der Hobbit-Presse sein Buch »Athos 2643«, das mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Sein dritter Science-Fiction-Roman »Lyneham« wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Für dieses Buch erhält er den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar.

Pressestimmen

»'Lyneham' ist ein herausragendes, forderndes Meisterwerk, das mit wissenschaftlicher Präzision, emotionaler Tiefe und philosophischer Wucht die dunklen Seiten menschlicher Natur schonungslos beleuchtet.« Ben Männel, Buchkomet, 17. Juni 2025 Ben Männel 20250617
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