Athos 2643

Deutscher Science-Fiction-Preis 2023
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Buchprofile - Rezension
Ein spannender SciFi-Krimi, der den Ermittler vor kritische Gewissensfragen stellt.
Im Jahr 2643 wird der Inquisitor Rüd Kartheiser auf den Neptunmond Athos entsandt. Als Spezialist für jegliche Form der Künstlichen Intelligenz soll er dort den Mord an einem Mönch aufklären, der mit großer Wahrscheinlichkeit von der KI getötet wurde, die das kleine Kloster auf dem Mond am Leben hält. Unterstützt wird er dabei von seiner holographischen KI Zack. Was für Rüd eine letzte Routine-Mission sein sollte, bevor er zu höheren Aufgaben näher an die Erde versetzt würde, entpuppt sich als undurchschaubare Gemengelage und stellt ihn vor eine schwierige Gewissensfrage: Ab wann kann man bei einer KI von Schuld sprechen und würde sie das nicht unweigerlich zu einer menschlichen Daseinsform machen? - Der spannende Science-Fiction-Krimi hat in den Anfängen gewisse Ähnlichkeit mit dem Handlungsstrang von "Der Name der Rose", entwickelt sich dann jedoch zu einer faszinierenden, ganz eigenen Geschichte. Alles dreht sich um die Fragen, wann eine Daseinsform als Mensch bezeichnet werden kann und wer das Recht hat, darüber zu entscheiden. Besondere Faszination bei der Suche nach einer Antwort, löst dabei die Tatsache aus, dass die Handlung aus Sicht der KI Zack geschildert wird. Eine lesenswerte Alternative zu den vielen Romanen rund um KIs, die man derzeit findet.
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Artikelbeschreibung

Athos. Das gefährlichste Geheimnis der Zukunft.

Auf Athos, einem kleinen Neptunmond, stirbt ein Mönch. Rüd Kartheiser, Inquisitor und Spezialist für lebenserhaltende künstliche Intelligenzen, ermittelt. An seiner Seite: Seine Assistentin Zack. Schön, intelligent und bedingungslos gehorsam. Ein Hologramm. Für Rüd die perfekte Frau. Doch das Kloster des Athos verbirgt ein altes, dunkles Geheimnis. Rüd erkennt: Um zu überleben, muss er Zack freischalten.

Das Jahr 2643: Der Neptunmond Athos ist zum Schauplatz eines unerklärlichen Verbrechens geworden. Die lebenserhaltende KI des Klosters steht im Verdacht, gemordet zu haben. Inquisitor Rüd Kartheiser, ein Spezialist im Verhören künstlicher Intelligenzen, wird mit dem Fall beauftragt. Zusammen mit seiner attraktiven holografischen Assistentin Zack, die ihm durch eine Reihe von Sicherheitsbeschränkungen absolut ergeben ist, erreicht er den kleinen, zerklüfteten Mond. Doch die Ermittlungen der beiden treffen auf Widerstand. Während Zacks anziehende Erscheinung bei den Mönchen Anstoß erregt, entpuppt sich die KI des Klosters als gerissene Taktikerin, die ihr Handeln geschickt verschleiert. Als sich unter den Mönchen ein zweiter Todesfall ereignet, begreift Rüd, dass er mehr als je zuvor auf Zacks Hilfe angewiesen ist. Um ihr Potential auszuschöpfen, trifft er - hinsichtlich ihrer Sicherheitsbeschränkungen - eine folgenschwere Entscheidung.

Deutscher Science-Fiction-Preis 2023

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Personeninformation

Nils Westerboer, geboren 1978, war nach der Schule in Israel tätig, unter anderem als Betreuer für Menschen mit Behinderung, Hausmeister und Trainer für Sprengstoffsuchhunde. Anschließend studierte er Germanistik, Theologie und Medienwissenschaften in München und Jena. Als Naturfilm-Kameraassistent ging er für ZDF, NDR und arte auf Tuchfühlung mit Hornissen, Wölfen und Vampiren. Seit 2012 unterrichtet er an einer Gemeinschaftsschule. Nach seinem Debüt »Kernschatten« erschien in der Hobbit-Presse sein Buch »Athos 2643«, das mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 2023 ausgezeichnet wurde. Sein dritter Science-Fiction-Roman »Lyneham« wurde von der Presse begeistert aufgenommen. Für dieses Buch erhält er den Phantastikpreis der Stadt Wetzlar.

Pressestimmen

»Eine Geschichte, die nicht nur Genre-Fans fesseln wird. [...] Westerboer erzählt atmosphärisch dicht, mit Witz - und vor allem mit großer innerer Logik.« Michael Schleicher, Münchner Merkur, 27. April 2022 Michael Schleicher Münchner Merkur 20220427
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