Der Fotograf von Auschwitz

Das Leben des Wilhelm Brasse
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Buchprofile - Rezension
Erschütternder Zeitzeugenbericht eines jungen Mannes, der als Häftling in Ausschwitz dem Tode geweihte Mithäftlinge fotografieren musste.
Als der junge polnische Fotograf Wilhelm Brasse 1940 nach einem Fluchtversuch aus seiner von den Deutschen besetzten Heimat festgenommen wurde und sich weigerte, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen, wurde er zusammen mit vielen anderen mit dem Zug nach Auschwitz gebracht. In dem vorliegenden Buch berichtet der Autor, ausgehend von Interviews, die er mit Brasse geführt hat, über das Leben und die Arbeit des Fotografen im Erkennungsdienst des Konzentrationslagers, wo er die zum Tode verurteilten anderen Insassen fotografieren, aber auch Porträtaufnahmen der SS-Aufseher anfertigen musste. Er schildert die menschenunwürdigen Lebensbedingungen und die Grausamkeiten der Aufseher, die willkürlich über Leben oder Tod der Häftlinge entscheiden konnten. Brasse selbst hat sehr viel Glück gehabt, es gab auch dort Aufseher, die nicht ganz so menschenverachtend waren, er hat das KZ überlebt. Zahlreiche Fotos, ein Glossar sowie Kurzbiographien der wichtigsten SS-Männer im Lager ergänzen den Bericht. - Für alle Büchereien sehr zu empfehlen, jedoch sollte dieses Buch von Jugendlichen nicht unvorbereitet gelesen werden, da manche Grausamkeiten sehr realitätsnah geschildert werden.
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Artikelbeschreibung

Das erschütternde Dokument eines Zeitzeugen

Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu 'medizinischen Forschungsarbeiten' missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument - wider das Vergessen. Mit Originalfotos aus dem Museum Auschwitz.

Ausstattung: Mit s/w Fotos; Mit einem Vorwort von Max Mannheimer!

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Pressestimmen

"Wilhelm Brasse tat das, was ein Fotograf mit Seele tun musste, er zeigte das, was in Auschwitz geschah." spiegel.de
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