Rabens Rache

Band 4
Der vierte Fall für Karl Raben - Kriminalroman
24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Mord im Propagandaministerium – historischer Kriminalroman über Macht, Moral und Überleben im Dritten Reich.
Nazideutschland im Jahr 1939: Uniformen, Angst und Gleichschaltung prägen den Alltag. Spitzel lauern überall, niemand wagt es, offen zu sprechen. Inmitten dieses Systems steht Karl Raben – Gestapo-Mitarbeiter, SS-Sturmbannführer und zugleich ein Mann des Widerstands. Sein Doppelleben ist lebensgefährlich: Er stellt sich gegen das Regime, wird jedoch von Himmler und seinem Vorgesetzten Reinhard Heydrich gedeckt, weil er einst Adolf Hitler das Leben gerettet hat – obwohl er dessen erklärter Gegner ist. Raben verfolgt seit Jahren die Mörder des KPD-Redakteurs Kurt Esser, der 1932 erschlagen wurde. Nach der Machtübernahme der Nazis wurden die Täter begnadigt, doch Raben, enttäuscht von der gleichgeschalteten Justiz, sucht weiter nach Gerechtigkeit – auf eigene Faust. 1939 jagt er noch immer den letzten flüchtigen Täter: Fred Wetterau, einen homosexuellen Filmemacher im Dienst von Joseph Goebbels, der von dessen Veranlagung nichts ahnt. Als ein Abteilungsleiter im Propagandaministerium ermordet wird, wird Raben mit der Aufklärung betraut. Wetterau gerät in Verdacht und Raben sieht darin die Chance, seine alte Mörderjagd abzuschließen ... – Der vierte Band um Kommissar Karl Raben ist weit mehr als ein Kriminalroman, er verknüpft historische Realität, authentische Figuren und fiktive Handlung zu einem atmosphärisch dichten und packenden Zeitbild. Der Roman stellt zentrale moralische Fragen: Kann Gewalt im System der Gewalt ein legitimes Mittel des Widerstands sein? Wo endet Gerechtigkeit, wo beginnt Selbstjustiz? Ditfurth gelingt ein eindrucksvolles Panorama des Lebens im totalitären Staat – präzise recherchiert, spannend erzählt und psychologisch tiefgehend. Ein fesselnder Roman, der Geschichte erlebbar macht und zum Nachdenken über Verantwortung, Moral und Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten anregt. Der gut komponierte historische Krimi wird politisch interessierte Leser ebenso begeistern wie Liebhaber komplexer Spannungsromane.
Weiterlesen
RegalGeflüster empfiehlt:

Artikelbeschreibung

Ein neuer Fall führt Raben ins besetzte Polen, während sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zieht.

Es ist der 1. September 1939. Hitler überfällt Polen. Kommissar Karl Raben wird in eine der Einsatzgruppen eingezogen, die hinter der Front Juden ermorden sollen. Doch als er sich weigert, an einer Massenerschießung teilzunehmen, wird er zur Kripo in Berlin zurückversetzt. Dort beschäftigt ihn der Mordfall eines Abteilungsleiters in Joseph Goebbels' Propagandaministerium. Einer der Verdächtigen steht bereits auf der Liste des Kommissars: Fred Wetterau, der Filme für die Nazi-Wochenschau dreht, ist auch einer der Mörder des Kommunisten Kurt Esser, die Raben seit 1932 verfolgt. Da Wetterau gerade in Posen dreht, muss Raben zurück ins besetzte Polen, um zu ermitteln. Währenddessen zählt SS-Gruppenführer Reinhard Heydrich in Berlin eins und eins zusammen: Kann es Zufall sein, dass Essers Mörder einer nach dem anderen unter ungewöhnlichen Umständen sterben?

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
DE-81673 München
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Christian v. Ditfurth, geboren 1953, ist Historiker und lebt als freier Autor in Berlin und in der Bretagne. Neben Sachbüchern und Thrillern wie »Der 21. Juli« und »Das Moskau-Spiel« hat er u. a. die Krimiserie um den Historiker Josef Maria Stachelmann und die Eugen-de-Bodt-Serie veröffentlicht. Zuletzt erschien die fünfbändige historische Kriminalromanreihe um den Berliner Kriminalhauptkommissar Karl Raben, die im Dritten Reich beginnt und in der Bundesrepublik endet.

Pressestimmen

»hoch spannend, beklemmend« Gong, Hörzu
Mehr von Ditfurth, Christian von

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.