Sag Alex, er soll nicht auf mich warten

Roman - Von einer wahren Freundschaft in Zeiten des Krieges
24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Bayern im Buch-Rezension
Die Geschichte der Weißen Rose in Romanform erzählt.
Der Titel des Romans der Grazer Schriftstellerin zitiert Hans Scholl, der diesen Satz bei seiner Festnahme zu seiner Freundin Gisela Schertling sagte, und mit dem Alexander Schmorell gewarnt werden sollte. Natürlich hat Irene Diwiak die historischen Fakten umfassend recherchiert, doch muss der Versuch, die Geschichte der Weißen Rose aus der Perspektive der beiden engen Freunde Hans Scholl und Alexander Schmorell zu schildern, zwangsläufig derart viel Spekulation beinhalten, dass man sich bei der Lektüre stets in Erinnerung rufen sollte, dass es sich um einen faktenbasierten Roman handelt, nicht um eine lebendige Darstellung historischer Fakten. Auch mit diesem Vorbehalt im Hinterkopf ist das Buch allemal spannend und äußerst anschaulich zu lesen. Und in jedem Fall bekommt man beim Lesen eine Vorstellung davon, dass die Mitglieder der Weißen Rose nicht nur politische Aktivisten, sondern auch ganz "normale" junge Leute waren, die an das Leben eigentlich ganz andere Wünsche gehabt hätten als sich gegen die NS-Herrschaft zu stellen, dann aber um ihrer Ideale willen diesen Weg wählten. Zweifellos gelingt dem Roman so jedenfalls eine Annäherung an die Protagonisten der Weißen Rose aus einer neuen, lebensnahen Perspektive, die vielleicht gerade auch junge Leserinnen und Leser für das Thema zu interessieren vermag.
Weiterlesen
Susanne Steufmehl empfiehlt:

Die Grazer Autorin Irene Diwiak rückt in diesem stark faktenbasierten Roman einen Protagonisten der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ in den Fokus: den 1917 in Russland geborenen und in München aufgewachsenen Medizinstudenten Alexander Schmorell. Schmorell, der als Soldat am Einmarsch der Wehrmacht in die Tschechoslowakei teilnahm, lernte bereits in der Schule Christoph Probst und 1941 Hans Scholl kennen. Dieser Roman erzählt von der tiefen Freundschaft der beiden und wie sie aus Ablehnung von Krieg und Machthabern heraus, den Aufstand planten. „Sag Alex, er soll nicht auf mich warten“ sind die Worte Hans Scholls bei seiner Verhaftung, die Alexander warnen sollten aber ihn letztlich aber nicht retten konnten. Diwiak zeigt die Helden ihres Romans nicht nur als Aktivisten, sondern sehr lebensnah, als junge Leute mit Hoffnungen, Wünschen und Träumen. So wird das Buch auch für jüngere Leser:innen attraktiv. Am 13. Juli 1943 wurde Alexander Schmorell hingerichtet. Von der russisch-orthodoxen Kirche wird er als Neu-Märtyrer unter dem Namen Alexander von München verehrt.

Susanne Steufmehl, Buchberaterin Belletristik und Sachbuch

Artikelbeschreibung

Von einer wahren Freundschaft in Zeiten des Krieges

München, 1941. Die zwei Studenten Hans und Alex scheint auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu verbinden - bis sie eines Tages den Wehrsport schwänzen, um über Kunst und Literatur zu diskutieren anstatt Appell zu stehen. Von da an entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft und Hans wird gern gesehener Gast auf Alex' Debattierpartys. Doch ihr ständiger Alltagsbegleiter ist der Krieg. Und immer stärker brodelt in ihnen der Wunsch, ihre Stimme dagegen zu erheben. Aber ihr Vorhaben ist gefährlich. Vor allem als Hans' jüngere Schwester Sophie nach München zieht, die unter keinen Umständen von ihrem Plan erfahren darf ...Irene Diwiak erzählt von einer wahren Freundschaft, von der wir noch nie auf diese Weise gelesen haben. Eine Geschichte der 'Weißen Rose', die nicht von ihrem Ende handelt, sondern von ihrem ganz besonderen Anfang - ergreifend, klug und nahbar.

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
München
DE
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Pressestimmen

»Es ist ihr gelungen, die längst ikonischen Scholls und ihr Umfeld nicht unerreichbar fern wirken zu lassen, sondern lebensnah mit ihren Ängsten und auch Macken zu schildern.« Süddeutsche Zeitung, Antje Weber
Mehr von Diwiak, Irene

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.