Und alle so still

Roman | Auf der Shortlist für den BücherFrauen-Literaturpreis 2025
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Buchprofile - Rezension
An einem Sonntag beschließen alle Frauen, aufzuhören zu arbeiten- mit dramatischen Folgen.
Elin, von Beruf Influencerin, für die Klicks und Aufmerksamkeit deshalb das Wichtigste in ihrem Leben sind, trifft zufällig auf Nuri, Schulabbrecher und nun als Kloputzer beschäftigt, sowie auf Ruth, die als Krankenpflegerin aufopferungsvoll alles gibt, obwohl als verwaiste Mutter schwer vom Schicksal getroffen. Die drei schließen sich der Bewegung der Frauen an, die einfach ihre Arbeit niederlegen, und wagen damit den Aufbruch in eine neue Gesellschaftsordnung, in der Mitmenschlichkeit und Solidarität zählen. In ihrem feministischen Zukunftsroman thematisiert die Autorin, wie weitreichend die Ausbeutung von Menschen im Niedriglohnsektor, darunter insbesondere Frauen, in unserer Gesellschaft ist und zeigt auf eindrucksvolle Weise, welche Auswirkungen es für alle hätte, wenn sich die so Ausgebeuteten plötzlich wehrten. Interessantes feministisches Gedankenexperiment - lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Widerspruchsgeist und Solidarität

An einem Sonntag im Juni gerät die Welt aus dem Takt: Frauen liegen auf der Straße. Reglos, in stillem Protest. Hier kreuzen sich die Wege von Elin, Nuri und Ruth. Elin, Anfang zwanzig, eine erfolgreiche Influencerin, der etwas zugestoßen ist, von dem sie nicht weiß, ob es Gewalt war. Nuri, neunzehn Jahre, der die Schule abgebrochen hat und versucht, sich als Fahrradkurier, Bettenschubser und Barkeeper über Wasser zu halten. Ruth, Mitte fünfzig, die als Pflegefachkraft im Krankenhaus arbeitet und deren Pflichtgefühl unerschöpflich scheint.

Es ist der Beginn einer Revolte, bei der Frauen nicht mehr das tun, was sie immer getan haben. Plötzlich steht alles infrage, worauf unser System fußt. Ergreifen Elin, Nuri und Ruth die Chance auf Veränderung?

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Personeninformation

Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit Dunkelgrün fast schwarz, 2019 folgte Das Licht ist hier viel heller. Die Wut, die bleibt (2022) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. Und alle so still (2024) gelangte in die Top 10 der SPIEGEL-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen.

Pressestimmen

Ein hoffnungsvolles Plädoyer, in dem die Menschlichkeit das höchste Ziel darstellt. Claudia Cosmo NDR Kultur 20240508
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