Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen

Roman
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Buchprofile - Rezension
Die alleinerziehende Mutter Eva verliebt sich in den charmanten Viktor, doch die Beziehung wird immer mehr zum Alptraum.
Eva zieht zurück in ihr Kinderzimmer, als die Beziehung zum Vater ihres kleinen Sohns Mario scheitert. Bei einer Firmenfeier lernt sie den attraktiven Viktor kennen und hofft auf ein neues Leben fern der serbischen Provinz. Schnell zeigt sich, dass Viktor manipulativ und gewalttätig ist. Sie bemüht sich nach Kräften, die Partnerschaft am Laufen zu halten, doch Viktor gibt ihr das Gefühl, sein Verhalten zu verdienen. Auch ein Umzug nach Deutschland hilft nicht, Viktor isoliert sie von den wenigen Bekannten, die sie dort hat. Die Trennung von Mario, den sie bei ihren Eltern gelassen hat, belastet sie sehr. Eva schafft es nicht, sich von Viktor zu trennen, seine Macht und ihre Abhängigkeit sind zu groß. – In der eindrucksvollen Ich-Erzählung schildert Eva fast lakonisch und sehr intensiv ihr Leben, das durch Viktors Unberechenbarkeit zwischen extremen Hochs und Tiefs schwankt. Ihr Schicksal berührt, am liebsten würde man Eva gleichzeitig schütteln und in den Arm nehmen. Leider führt der Titel in die Irre, abgesehen davon: warme Empfehlung.
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Artikelbeschreibung

»Vuckovic erzählt eine viel zu realistische Geschichte, die schrecklich ist und Spaß beim Lesen macht, was zusätzlich schrecklich ist. Viel Spaß!« Barbi MarkovicEva ist noch jung, als sie ihren Sohn zur Welt bringt und allein großzieht. Als sie dann Viktor kennenlernt, glaubt sie ihren Helden gefunden zu haben. Viktor ist Journalist und Schriftsteller und beeindruckt Eva mit großen Worten und Theorien. Dabei ist er vor allem eines: ein meisterhafter Manipulator, ein Soziopath, krankhaft eifersüchtig und cholerisch. Und als er es schafft, Eva nach Deutschland zu locken, wird alles nur noch schlimmer ...Milica Vuckovics außergewöhnlicher Roman war in ihrer Heimat ein großer Publikumserfolg, weil er das romantisch verklärte Bild von der großen Liebe witzig und unbarmherzig hinterfragt.

Produktsicherheit

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Personeninformation

Milica Vuckovic, geboren 1989 in Belgrad, studierte Malerei. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. »Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen« ist der erste Roman von ihr, der auf Deutsch erscheint. Rebekka Zeinzinger, geboren 1992, lebt in Wien und übersetzte u.a. Lana Bastasic und Milica Vuckovic.

Pressestimmen

Vuckovic ist eine genau Beobachterin, eine Seelenforscherin, der es gelingt, hinter dem sehr verstörenden Verhaltens Viktors und der schweigenden Eva die Sehnsüchte und Hoffnungen der beiden aufscheinen zu lassen. Sie hat ihr Buch den Frauen gewidmet, die schweigen." Terry Albrecht, WDR Westart, 16.06.25 "Hinreißend komisch ... So schmerzhaft und heikel das Thema ist, die serbische Autorin Milica Vuckovic hat ein witziges Buch über emotionalen Missbrauch und männlichen Psychoterror gegenüber Frauen geschrieben. Eine schreiende Komik, in einer Sprache von eleganter Spannung (elastisch übersetzt von Rebekka Zeinzinger), wobei auf fast jeder Seite eine böse Überraschung lauern kann." Franz Haas, NZZ, 05.06.25 "Vuckovics Kunstfertigkeit besteht darin, wie sie die Geschichte erzählt: in einer prägnanten Sprache mit Widerhaken, die sich festsetzen, und mit Bildern, die mit wenigen Strichen starke Emotionen erzeugen. Die besondere Qualität dieses Romans aber kommt von Vuckovics Galgenhumor, der dem Buch eine eigene Note gibt." Doris Kraus; Presse am Sonntag; 20.04.25 "Intensiv, selbstironisch und schwarzhumorig ... ein eindrucksvoll ungeschönter Beziehungsroman!" Judith Hoffmann, Ö1, 14.04.25 "'Der tödliche Ausgang von Sportverletzungen' war in Serbien ein riesiger Erfolg und das ist kein Wunder, denn er ist tückisch. Diese Geschichte einer misshandelten Frau liest sich unglaublich gut, man traut sich gar nicht, es zu sagen: beinahe unterhaltsam." Barbara Beer, Kurier, 30.03.25 "Mitten in diese toxische Beziehung hinein webt die Autorin auf bewundernswerte Weise ihr Netz. Das Buch, das mit dem Vital-Preis für den besten Roman in serbischer Sprache 2021 ausgezeichnet wurde, ist all jenen gewidmet, 'die schweigen'." Femme actuelle "Der in der Ich-Form geschriebene Roman von Vuckovic, gewidmet allen, 'die schweigen', erfasst die Dynamik eines Paares perfekt, das ein Mann dominiert, der alle Anzeichen eines narzisstischen Perversen aufweist. Sie vermeidet die Karikatur, zeigt deutlich, wie psychische Gewalt zu physischer Unterdrückung und zu einer Form des Wahnsinns führt. Eva, die nicht schwach oder zerbrechlich war, erlebt, wie ihr der eigene Körper entgleitet. Eva, die von Natur aus großzügig und liebevoll ist, kommt an einen Punkt, an dem sie sich vorstellt, Viktor zu töten, da er sie immer angreift, sie in der Badewanne unter Wasser drückt oder beim Skifahren niederschlägt. Man folgt ihr vom Anfang bis zum Ende atemlos, aber wie kann das ausgehen? Das Ende überrascht, zum Lachen und zum Weinen." Frédérique Roussel, Libération
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