Six times we almost kissed (und was beim siebten Mal passiert ist)

Queere Romance mit Witz und Tiefgang
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Buchprofile - Rezension
Der Tanz auf dem Vulkan ist eine Kleinigkeit, wenn man wie Penny und Tate das Leben und die Gefühle meistern muss.
Penny und Tate kennen sich schon ihr Leben lang, da ihre Mütter Lottie und Anna beste Freundinnen sind. Die Mütter unterstützen sich, wo sie nur können. Sei es, wenn Anna ernsthaft erkrankt oder Lotties Mann bei einem Rafting Unfall ums Leben kommt. Penny, die den Unfall überlebt, hat seitdem ein gespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter. Die beiden Mädchen müssen sich und ihre Gefühle hintenanstellen, damit es ihren Müttern gut geht. Dann wird Anna wieder krank. Lottie beschließt, dass sie, um Kosten zu sparen, alle zusammenziehen sollen. Als sie dann noch verkündet, einen Teil ihrer Leber Anna zu spenden, droht die Situation für Penny zu viel zu werden. Gut, dass sie sich auf Tate, ihre Oma Marion und auf ihre Freunde Remington und Meghan verlassen kann. Die beiden Teenager Penny und Tate sind hoffnungslos mit der Situation überfordert. Dass Penny ernsthafte Gefühle für Tate hat, erleichtert die Situation nicht gerade. Beide umschleichen sich und stehen nicht zu sich, da jede denkt, dass sie die andere nicht verdient hat. Hier wird vieles nicht ausgesprochen und das Ungesagte bleibt im Raum stehen, so dass jeder darum herumtanzen muss. Sehr deutlich wird beschrieben, dass nach einem Trauma (Rafting Unfall) eine (gemeinsame) Therapie (Mutter und Tochter) nützlich ist und sie nicht abgebrochen werden sollte. Die Geschichte ist in 7 Teile und 64 kurze Kapitel, teilweise mit Rückblenden, gegliedert. Sie ist sowohl aus der Sicht von Tate als auch aus Pennys Sicht geschrieben. Chatprotokolle lockern den Textfluss auf. – Sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Eine coole, queere Lovestory mit Twist von der Autorin von »The Girls I've Been«, mit Scharfblick, Wucht, Witz und Herz erzählt.

Sechs Fun-Facts über PENNY und TATE:

  1. Sie kennen sich schon ihr ganzes Leben
  2. Ihre Mütter sind beste Freundinnen
  3. Sie sind definitiv keine Freundinnen
  4. Sie küssen sich immer wieder fast
  5. Sie sprechen nicht darüber
  6. Dank ihrer Mütter ziehen sie jetzt zusammen ...

Als dann so ein Beinahe-Kuss zu »Ich weiß jetzt, wie dein Lipgloss schmeckt« wird, müssen Penny und Tate sich der Sache endlich stellen. Und auch ein paar anderen gut verpackten Geheimnissen. Oder?

Komplexe Charaktere in einer smarten Story über Liebe und Trauer - voller Tiefe & Twists, so viel mehr als die übliche Romanze.

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Personeninformation

Tess Sharpe wurde in einer Berghütte geboren und wuchs mit ihrer Punkrocker-Mutter im ländlichen Kalifornien auf. Heute lebt sie irgendwo in den Backwoods zusammen mit einem Hunderudel und einer wachsenden Kolonie Katzen, ist Herausgeberin einer Anthologie und hat mehrere preisgekrönte Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geschrieben.

Beate Schäfer, 1961 bei Frankfurt am Main geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Amerikanistik in München und arbeitete lange als Verlagslektorin. An der Alice-Salomon-Hochschule Berlin absolvierte sie eine Ausbildung als Schreibpädagogin. Inzwischen lebt sie als Übersetzerin und freie Lektorin in München und leitet daneben Seminare und Schreibwerkstätten für Autor*innen und interessierte Laien.

Pressestimmen

"Ein großartig geschriebenes, emotionsgeladenes, intensives Buch, eine Slow-Burn-Romance mit einigen überraschenden Twists." Sonja Hackel Eselsohr 20240901
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