Winterhart

Roman | Ein Eheroman über das Erinnern und Vergessen, über das Altern und die Notwendigkeit radikaler Entscheidungen
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Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag/Lieferant: 31.12.2026

Artikelbeschreibung

»Warum also weigerte sie sich jetzt, im Alter, wo es schon fast zu spät war, das zu tun, was man von ihr erwartete?«   

Eine Frau und ein Mann, sie Ende sechzig, er Ende siebzig, machen eine Reise. Am Flughafen Zürich warten sie auf ihren verspäteten Flieger, der sie nach Thailand bringen wird. Zum ersten Mal in ihrem Leben fahren die Zauggs, Dorothee und Erich, so weit von zu Hause weg. Erich, dem passionierten Minigolfspieler, war die schöne Schweiz stets Welt genug. Winterhart ist die Geschichte einer Ehe, erzählt von ihrem Ende her, denn Erich ist an Demenz erkrankt, und alles, was bleibt, sind Dorothees Erinnerungen: an ein Leben, das kein schlechtes war, aber auch kein erfüllendes, voller Ungeheuerlichkeiten und Zumutungen, die sie sich angewöhnt hat, als gegeben hinzunehmen. Es sind Erinnerungen an ein Leben, das jetzt zu Ende geht, einem neuen Platz macht, einem, das nicht von außen an Dorothee herangetragen wird, sondern endlich, spät, aus ihr herausbricht.  

Ein Eheroman über das Erinnern und Vergessen, über das Altern und die Notwendigkeit radikaler Entscheidungen

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Personeninformation

Rebekka Salm, geboren 1979 im Baselbiet, studierte Islamwissenschaften und Geschichte in Basel und Bern. Sie lebt mit ihrer Familie in Olten im Schweizer Mittelland und schreibt Romane, Erzählungen und Bühnentexte. Für ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit den Förderpreisen Literatur der Kantone Baselland und Solothurn (2023). Von ihr bereits erschienen sind die Romane Die Dinge beim Namen (2022) und Wie der Hase läuft (2024).

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