Lückenbüßer

Band 13
Kluftinger ermittelt
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Bayern im Buch-Rezension
Kluftinger ermittelt in einem komplizierten Mordfall – und bemüht sich gleichzeitig um seinen Einzug in den Gemeinderat.
Wie konnte die geneigte Leserschaft die zweieinhalbjährige Kluftingerpause nur aushalten? Da hilft kein Monsieur Lipaire und kein Lennart Ipsen. Klufti ist eben das Original. Volker Klüpfel und Michael Kobr kehren literarisch in ihre Allgäuer Heimat zurück. Und alles erscheint einem wieder vertraut. Die Landschaft, der alte Passat, der auf eine Million Kilometer zusteuert, die Familie mit Ehefrau Erika, den Eltern, Sohn Markus mit Yumiko und Maxima, Dr. Langhammer und die Ermittlermannschaft aus Kempten. Kluftinger, zum vorübergehenden Polizeipräsidenten ernannt (für den bodenständigen Allgäuer vielleicht eine Nummer zu groß), gerät als Verantwortlicher für eine Anti-Terror-Übung in einen echten Mordfall. Der Kollege Lothar Schaller wird tot in der Umgebung gefunden. Wie sich herausstellt, arbeitete er nebenzu in einer Sicherheitsfirma mit obskurem Chef, stand der HvD nahe, einer extrem rechten Organisation, in der sich Querdenker, Corona-Leugner und Reichsbürger sammeln, und die vor allem in Sonthofen und dort in der ehemaligen NS-Ordensburg ihr Unwesen treibt, brauchte dringend Geld und bewachte als Personenschützer den ehemaligen Bundesminister Horst Weber. Als ob die schwierigen Ermittlungen im rechten Milieu nicht reichen würden, treibt Polizeipräsident Kluftinger noch ein persönliches Problem um: Er hat sich breitschlagen lassen, als Lückenbüßer auf einer Liste für den Gemeinderat zu kandidieren. Und kein anderer als Dr. Langhammer kandidiert für die Konkurrenzpartei ... Nebenbei setzen die beiden Autoren auch dem 2013 verstorbenen Allgäuer Grünen-Landtagsabgeordneten Adi Sprinkart in einer nur erwähnten Nebenfigur eine Art Denkmal – Beispiel für die vielen eingestreuten Anspielungen in den Romanen. Wie immer mit einer gehörigen Portion Ironie und Humor. Wie immer mit den Sticheleien der Kolleginnen und Kollegen. Wie immer mit der Rivalität zwischen Kluftinger und Dr. Langhammer. Ein Kriminalroman mit Kultstatus, den man gerne jeder Bücherei empfiehlt!
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Artikelbeschreibung

Kluftingers tödliche Übung in den Allgäuer Bergen

Ein Routine-Einsatz in den Alpen endet für Interims-Polizeipräsident Kluftinger in einer Katastrophe: Ein Kollege stirbt, und plötzlich steht der Allgäu-Kommissar selbst im Fokus. Während die Schlagzeilen über den missglückten Einsatz drohen, seine Karriere zu ruinieren, steckt Klufti mitten im Wahlkampf um einen Sitz im Gemeinderat - ausgerechnet gegen seinen Erzfeind Doktor Langhammer.

Zwischen politischem Kleinkrieg, familiärem Chaos und beharrlichen Zweifeln wächst in ihm der Verdacht, dass der Tod in den Bergen kein Unfall war.

Allgäukrimi voller schwarzem Humor

Im 13. Fall der erfolgreichen Kluftinger-Krimis stellen das Bestsellerduo Volker Klüpfel und Michael Kobr ihren grantelnden Ermittler vor sein persönlichstes Rätsel. Zwischen Kässpatzen, Lederhosen und Provinzpolitik stochert Kluftinger in einem Netz aus Lügen, Loyalitäten und alten Rechnungen. Wer Krimis mit viel Atmosphäre, origineller Mundart und einer guten Portion Witz liebt, begleitet Klufti gern auf diesem neuen, gefährlich schrägen Weg durch das Allgäu - und bleibt bis zur letzten Seite an seiner Seite.

»Tierisch gut!« Denis Scheck

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Personeninformation

Altusried hat einen prominenten Sohn: Kommissar Kluftinger. Volker Klüpfel, Jahrgang 1971, kommt wenigstens aus dem gleichen Ort. Nach dem Abitur zog es ihn in die weite Welt - nach Franken: In Bamberg studierte er Politikwissenschaft und Geschichte. Danach arbeitete er bei einer Zeitung in den USA und stellte beim Bayerischen Rundfunk fest, dass ihm doch eher das Schreiben liegt. Seine letzte Station vor dem Dasein als Schriftsteller war die Feuilletonredaktion der Augsburger Allgemeinen. Die knappe Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, mit der er im Allgäu lebt. Sollte noch etwas Zeit übrig sein, treibt er Sport, fotografiert und spielt Theater. Auf der gleichen Bühne wie Kommissar Kluftinger.

Michael Kobr, geboren 1973 in Kempten im Allgäu, studierte in Erlangen ziemlich viele Fächer, aber nur zwei bis zum Schluss: Germanistik und Romanistik. Nach dem Staatsexamen arbeitete er als Realschullehrer. Momentan aber hat er schweren Herzens dem Klassenzimmer den Rücken gekehrt - die Schüler werden's ihm danken -, um sich dem Schreiben, den ausgedehnten Lesetouren und natürlich seiner Familie widmen zu können. Kobr wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Unterallgäu - und in einem kleinen Häuschen mitten in den Bergen, wo die Kobrs im Winter häufig auf der Skipiste, im Sommer auf Rad- und Bergtouren unterwegs sind. Wenn nicht gerade mal wieder eine gemeinsame Reise ansteht ...

Pressestimmen

"...mit Alpencharme und Wortwitz. Ein "Pageturner" - perfekt für den Herbst." Stefanie Monien Sonntagsexpress 20241020
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