Berlin Friedrichstraße: Tränenpalast

Band 2
Eine historische Familiensaga
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Buchprofile - Rezension
Fortsetzungsband des Buches „Novembersturm“.
Zwei Familien stehen im Mittelpunkt, der vorliegende zweite Band umfasst die Zeit der letzten Kriegsmonate des Zweiten Weltkriegs 1945 bis zur Wende 1989 mit kurzem Ausblick auf den weiteren Lebenslauf einzelner Personen. Das Leben ab Februar 1945 wird über einige Jahre detailliert betrachtet, so der intensive Einsatz der Frauen beim Wiederaufbau, aber auch die Vergewaltigung von Frauen durch russische Soldaten. Immer wieder erfolgen Zeitsprünge unterschiedlicher Länge, um dann gewisse Zeiträume genauer darstellen zu können. So z.B. den Tag des Mauerbaus, der zu Trennungen in den Familien und von Freunden führt, oder die Verhaftung von Cornelia wegen des Versuchs der Republikflucht sowie ihren Aufenthalt im Gefängnis Hohenschönhausen, die Besuchserleichterungen in den 60er Jahren, die Sprengung der Versöhnungskirche und die Öffnung der Grenze in den 80ern. Die Familienverhältnisse spielen neben den historischen Ereignissen eine große Rolle. Es gibt Verflechtungen und Verwechslungen, falsche familiäre Zuordnungen, Missverständnisse wegen fehlender klärender Worte, einiges sehr verworren, doch für den Leser durchschaubar, bevor die Auflösung für die Familienangehörigen im Roman erfolgt. Eine Familiengeschichte im 20. Jh., von denen es im Augenblick sehr viele gibt. Nur zu empfehlen für Büchereien, die schon den ersten Band "Novembersturm" (BP/mp 22/129) haben.
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Artikelbeschreibung

Die große Familiensaga von Bestsellerautorin Ulrike Schweikert geht weiter. Zwei Schwestern, eine geteilte Stadt und ein Geheimnis, das eine Familie zu zerreißen droht. Zusammen sind sie in Berlin aufgewachsen: die Freunde Robert, Johannes, Ilse und Ella. Bis der Krieg sie trennte. Nun herrscht Frieden, doch die Wunden sind tief. Auch der Bahnhof Friedrichstraße wurde teilweise zerstört. Eines ist zum Glück geblieben: Johannes' Kiosk, der Fixpunkt der Freunde, die längst zu einer Familie geworden sind. Vor allem für Roberts Tochter Lilli ist er immer wieder Zuflucht. Hier lernte sie ihre große Liebe Michael kennen - doch er verschwand von einem Tag auf den anderen aus ihrem Leben. Und nun muss Lilli ihre Zwillingsmädchen Anne und Cornelia allein großziehen. Dabei merkt sie, dass es vor allem die Frauen sind, die in diesen ersten Nachkriegsjahren fest zusammenhalten, um zu überleben. In einer zunehmend geteilten Stadt wird der Zusammenhalt wichtiger als je zuvor. Und ausgerechnet der Bahnhof Friedrichstraße mit dem angrenzenden Tränenpalast wird zum Symbol der deutsch-deutschen Trennung.

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Pressestimmen

Ein sehr bewegendes Buch über die Nachkriegszeit in Berlin! Radio Euroherz 20220907
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