Alle meine Mütter

Roman | Eine feinfühlige Erkundung der vielleicht prägendsten Beziehung unseres Lebens
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Buchprofile - Rezension
Bevor Frauen Mütter werden, sind sie Töchter. Was wissen wir über unsere Mütter?
Bevor Frauen Mütter werden, sind sie Töchter. Was wissen wir über unsere Mütter? Lena Gorelik analysiert in ihrem neuen Roman, der eher einer Abhandlung gleicht, eine Beziehung, die unser Leben prägt. Dabei geht sie auf unterschiedliche Aspekte der Mutterschaft ein, erzählt von gesellschaftlichen Erwartungen und von dem Bild, das durch die eigene Mutter geprägt wurde. Der weibliche Körper, Menstruation und Schwangerschaft sind in der Generation ihrer Mutter noch ein Tabuthema. Gorelik schreibt über die Brustkrebserkrankung ihrer Mutter, über die weibliche Brust, die auf lateinisch „Mamma“ heißt. Von der Frau, die sie geboren hat, weitet sie den Blick auf alle Frauen und erzählt von Müttern mit gesunden, mit kranken Kindern, von Frauen, die keine Kinder bekommen können, von denen, die sich bewusst dagegen entscheiden und denen, die ein Kind verloren haben. Ein Kapitel widmet sie Kindern mit Beeinträchtigungen, der Sorge der Mütter, der Freude an kleinen Fortschritten. – Das Mutterbild, das Gorelik zeichnet, besteht aus unterschiedlichen Facetten und Mosaiksteinchen, enthält auch Patchworkmütter und Großmütter. Ein wichtiges Buch für alle Bestände, das zur Auseinandersetzung einlädt.
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Artikelbeschreibung

Tiefste Liebe, Zweifel, ganz verschiedene Formen von Glück - in der ersten Bindung unseres Lebens tritt der ganze Kosmos menschlicher Beziehungen zutage. Dieses Buch geht alle an.Alle meine Mütter erzählt von einer besonderen, oft lebenslang komplexen Beziehung und auch davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Wie wir manchmal scheitern, zweifeln, stolpern. Welche Ängste uns begleiten. Was uns bindet und prägt, was uns abhält. Was es heißt, ungewollt Mutter oder nicht Mutter zu sein, ein Kind anzunehmen, zu verlieren oder nicht loslassen zu können.'Mütter prägen uns, auch wenn wir es nicht wollen', schreibt Lena Gorelik, 'sie nisten sich in unseren Köpfen und Herzen ein, flüstern uns zu, schimpfen, trösten, tun es auch noch, wenn sie verstorben sind, tun es selbst dann, wenn wir sie nicht oder kaum kannten. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer mit uns.' 'Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.' Doris Dörrie

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Pressestimmen

Mit größtmöglicher Empathie fängt Gorelik den Begriff Mutterschaft ein und zeigt, dass er kein definierbares Fassungsvolumen hat ... Ein collageartiger Roman, der sich ins Herz bohrt - und dort bleibt. Der Standard 20260509
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