Das Wiedersehen

Römische Geschichten | 'Lahiris Stimme ist außergewöhnlich!' Salman Rushdie
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Buchprofile - Rezension
Erzählungen aus der ewigen Stadt aus den unterschiedlichsten Perspektiven.
Die Titelgeschichte dieses Bandes handelt von einer dunkelhäutigen Professorin, die lange in Rom gelebt hat und die Stadt liebt, aber trotzdem als Fremde wahrgenommen wird. Die meisten Protagonist:innen in den 14 Geschichten haben ausländische Wurzeln, einige wohnen nur zeitweise in Rom. Herzzerreißend sind einige Geschichten über heimatlose, oft prekär beschäftigte Zugewanderte, die ihre Hoffnungen auf ein besseres Leben enttäuscht sehen. Aus rassistischen Motiven werden sie mal subtil ausgegrenzt, mal tätlich angegriffen. Dazu gehört eine junge, zugewanderte Familie, die endlich in eine eigene Wohnung ziehen kann, aber wegen Anfeindungen der Nachbarn zum Auszug gedrängt wird. Anders gelagert und weniger überzeugend ist die Geschichte eines wohlhabenden amerikanischen Paares, das versucht, in Rom einen Schicksalsschlag zu verarbeiten oder die eines Autors, der sich eine leidenschaftliche Affäre mit einer flüchtigen Bekanntschaft ausmalt. Sechs der Geschichten ranken sich um Personen rund um die Spanische Treppe. Mit einer Bemerkung der Icherzählerin der letzten Geschichte könnte man die ganze Sammlung zusammenfassen: „Was für eine Scheißstadt … aber wie schön sie ist.“ Die mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnete indisch-amerikanische Autorin Jhumpa Lahiri (zul. „Wo ich mich finde“, BP/mp 20/701) hat in Rom gelebt und schreibt vorwiegend in ihrer Wahlsprache Italienisch. Wer gerne Kurzgeschichten liest, sei dieser ergreifende Erzählband einer außergewöhnlichen Autorin, die von Kollegen wie Salman Rushdie und Khaled Hosseini geschätzt wird, wärmstens empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Von der Sehnsucht nach einer besseren Welt und vom Fremdsein in der schönsten aller Städte: Rom. Das neue Buch der vielfach ausgezeichneten Pulitzerpreisträgerin und 'Meisterin der Kurzgeschichte' (Die Welt).Ein Mann erinnert sich an eine Sommerparty, die eine andere Version seiner selbst zum Leben erweckt hat. Ein Paar, das von einem tragischen Verlust heimgesucht wird, kehrt nach Rom zurück, um Trost zu suchen. Eine Außenseiterfamilie wird aus dem Wohnblock vertrieben, in dem sie sich niederzulassen gehofft hat. Eine Treppe in einem römischen Viertel verbindet das tägliche Leben der unzähligen Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. 
Dieses Buch ist ein eindrucksvolles Fresko von Rom, der verführerischsten Stadt von allen: widersprüchlich, in ständigem Wandel und ein Zuhause für diejenigen, die wissen, dass sie nicht ganz dazugehören können, sich aber trotzdem dafür entscheiden.
'Das Wiedersehen' ist ein meisterhaftes Werk einer der großen Schriftstellerinnen unserer Zeit. Jhumpa Lahiri hat es in ihrer geliebten Wahlsprache Italienisch verfasst und erzählt wie keine andere von Heimat und Zugehörigkeit.'Eine wunderschöne, elegante Prosa, Figuren, die von Leid, Isolation, Verlust, großen und kleinen Tragödien heimgesucht werden, und vor allem eine alles durchdringende, tiefe Menschlichkeit.' Khaled Hosseini

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