Am Ende bleiben die Zedern

Band 31199
Roman | Ein bewegender Familienroman zwischen Libanon und Deutschland
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Buchprofile - Rezension
Roman über einen jungen Mann mit Migrationshintergrund, der sich auf die Suche nach seinem Vater in den Libanon begibt.
Als Samir neun Jahre alt war, hatte sein Vater seine in Deutschland lebende Familie verlassen. Auch 20 Jahre später leidet Samir noch an diesem Verlust und ist überzeugt davon, dass sein Vater in seine Heimat, den Libanon, zurückgekehrt ist. Mit dem Tagebuch seines Vaters im Gepäck und mit den Gedanken bei den Erzählungen seines Vaters aus dessen Heimat, denen Samir als Kind gelauscht hatte, reist er in den Libanon. Dort hofft er zu erfahren, wo er seinen Vater finden kann. Seine Suche führt ihn in viele vom Bürgerkrieg gebeutelte Regionen des Landes, wo er auf Menschen trifft, die sein Vater als Akteure in seine Erzählungen eingebunden hatte. Schließlich lüftet Samir das Geheimnis um das Verschwinden des Vaters. - Ein spannender Roman, dessen Dynamik sich vor allem aus der geheimnisumwobenen mosaikartigen Erzählweise speist. Jarawan versteht es, den Leser in den Bann seines in der Ich-Form erzählenden Protagonisten zu ziehen, über dessen Lebensgeschichte und Identitässuche er vor dem Hintergrund des vom Krieg zerstörten Libanons erzählt.
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Artikelbeschreibung

Die bewegende Suche nach einem verlorenen Vater, dessen Geschichten einmal die Welt bedeuteten.
Samir ist auf einer Reise, die Gegenwart und Vergangenheit verbinden soll: Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren, der die Familie vor zwanzig Jahren ohne eine Nachricht verlassen hat. Mit einem rätselhaften Dia und den Erinnerungen an die Geschichten seines Vaters im Gepäck macht der junge Mann sich in den Libanon auf, das Geheimnis zu lüften. Seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land, und schon bald scheint Samir nicht mehr nur den Spuren des Vaters zu folgen ...

Vor dem Hintergrund des dramatischen Schicksals des Nahen Ostens erzählt Pierre Jarawan eine phantasievolle, berührende und wendungsreiche Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln. 

»Jarawan schreibt fesselnd, rasant und lebensprall und spürt dabei stets der Frage nach, was es bedeutet, von mehreren Kulturen zugleich geprägt zu sein. [...] Einfühlsam.« Frankfurter Neue Presse

Produktsicherheit

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Personeninformation

Pierre Jarawan wurde 1985 in Amman, Jordanien, als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Er kam im Alter von drei Jahren nach Deutschland und wuchs in Kirchheim unter Teck auf. Er studierte an der Münchener Hochschule für Fernsehen und Film. Seine Romane »Am Ende bleiben die Zedern« (2016) und »Ein Lied für die Vermissten« (2020) wurden mit Preisen bedacht, in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind internationale Bestseller. Im Frühjahr 2025 erschien sein dritter Roman »Frau im Mond«, der mit dem Tukan-Preis 2025 ausgezeichnet und für die erste SPIEGEL Buchpreis-Liste nominiert wurde, die »die besten 20 Bücher des Jahres« würdigt. Er lebt mit seiner Familie in München.

Pressestimmen

»Lange kein derart ausgefeilt formuliertes, in der Wortwahl so treffsicheres Buch in der Hand gehalten. Keines von derart zartem Umgang mit der Sprache.« Gießener Allgemeine 20180414
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