Mein Jahr im Wasser

Band 24265
Tagebuch einer Schwimmerin | Mit Insider-Tipps und Lageplan zu über 50 ausgewählten Berliner Seen
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Artikelbeschreibung

Schwimmen ist so befreiend wie Meditieren


Niemals hätte Jessica J. Lee gedacht, dass ausgerechnet die Seen rund um die deutsche Hauptstadt ihrem Leben eine neue Wendung geben würden. Geboren und aufgewachsen in Kanada, hat sie später viele Jahre in England verbracht. Berlin mutet sie zunächst unwirtlich an. Als Lichtblick erscheinen ihr die unzähligen Seen rund um die Stadt. Und die passionierte Schwimmerin und kundige Naturbeobachterin beschließt: 52 der über 3000 im Brandenburger Land versteckten Gewässer wird sie im Laufe eines Jahres testen - ganz egal, ob die Augusthitze über dem Nymphensee brütet oder die klirrende Kälte den Schlachtensee gefrieren lässt_...

Mit zarter Lakonie erzählt Mein Jahr im Wasser von Verlorenheit und Fremdheit, von frühen Verletzungen und kindlichen Ängsten, aber auch von seidig-klarem Wasser auf der Haut und der meditativen Wirkung, die das Schwimmen in offenen Gewässern haben kann. Am Ende lösen sich nicht alle Probleme, aber es wächst ein Gefühl von Zuhause quer über alle Kontinente hinweg.

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Personeninformation

Jessica J. Lee, geboren 1986 in Ontario (Kanada), hat Landschaftsgeschichte studiert und in diesem Fach auch promoviert. Anlässlich ihrer Doktorarbeit über den berühmten Londoner Hampstead Heath betrieb sie ausgedehnte Feldforschungen und entdeckte bei den Winterschwimmern im Park ihre eigene Passion für das eiskalte Wasser. Die kanadisch-britische Autorin lebt und schwimmt seit 2014 in Berlin.

Nina Frey studierte Anglistik und Germanistik, arbeitete im Kunsthandel in Hamburg, London und Berlin und lebt als Übersetzerin in Wien. Sie übersetzte u. a. Jessica Lee, Wednesday Martin und Kathy Willis.

Hans-Christian Oeser lebt als Literaturübersetzer und Herausgeber in Dublin und Berlin. Er hat u. a. Werke von Maeve Brennan, Patrick McCabe, Ian McEwan, William Trevor, Mark Twain, Oscar Wilde und Virginia Woolf ins Deutsche übertragen. Für sein Lebenswerk wurde er 2010 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Ein süchtig machendes Beispiel für das neue "nature writing": ein Buch, das die Grenze zwischen Natur und Kultur buchstäblich verschwimmen läßt.« Denis Scheck
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