Kult. Warum die Zukunft des Christentums uns alle betrifft

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Buchprofile - Rezension
Über den Wesenskern des Christentums und dessen Bedeutung für die Zukunft der Menschheit.
Gerade in einer Zeit des Bedeutungsverlusts der christlichen Kirchen in Deutschland möchte Kardinal Marx dennoch an der grundsätzlichen Zuversicht festhalten, dass das Christentum auch in einer quantitativ reduzierten Gestalt seine große Bedeutung für unsere Gesellschaft, ja die ganze Welt bewahren kann, weil es in seinem Wesenskern nicht nur eine bestimmte Weltanschauung, eine besondere Ethik oder eine einzigartige mystische Erfahrung ist, sondern eben: Kult. Der Begriff "Kult" steht in der Religionsgeschichte für die Versuche des Menschen, zu Gott in Beziehung zu treten. Die Feier des Gottesdienstes, v.a. der Eucharistie, ist für das Christentum darum der eigentliche Wesenskern. Das zu betonen, ist nach Kardinal Marx gerade nicht Weltflucht und Rückzug in die Innerlichkeit, im Gegenteil! "Von Anfang an durchbricht diese Gemeinschaft Grenzen von Kultur, Sprache, Herkunft, Geschlecht. Die Begegnung mit dem geheimnisvollen Gott … hat Auswirkungen auf das Miteinander der Menschen und auf die konkrete Praxis ihres Lebens." Die Eucharistiefeier schafft eine neue Gemeinschaft der Menschen untereinander - und sie ist zugleich immer auch Sendung in die Welt, um die frohe Botschaft zu allen Menschen zu bringen. - Diese Überlegungen von Kardinal Marx sind im selbstkritischen Ringen um den richtigen Weg der Kirche in die Zukunft und in der Auseinandersetzung mit soziologischen und religionsphilosophischen Positionen unserer Zeit (z.B. von Hartmut Rosa oder Jürgen Habermas) entstanden. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Religion der Gesellschaft Wesentliches zu geben hat - nicht nur die Hinwendung zur Transzendenz, sondern auch eine Horizonterweiterung im Hinblick auf die Gemeinschaft der Menschen untereinander. Gerade um ihren Auftrag für die Welt zu erfüllen, muss sich die Kirche darum wieder stärker auf ihren Wesenskern besinnen. Dazu kann dieses Buch mit seiner überzeugenden zentralen Aussage und vielen weiterführenden Anregungen einen wertvollen Beitrag leisten.
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Artikelbeschreibung

Das Christentum hat wesentliche Bedeutung für die Zukunft unserer demokratisch-freiheitlichen Gesellschaft!

Ist das Christentum in unserem Kulturkreis ein Auslaufmodell? Hat es noch Konjunktur angesichts vieler zurecht bestehender kritischer Anfragen an die Kirche? Und falls ja, was macht die Kirche überhaupt relevant für die heutige Zeit?

Reinhard Marx hält dem Pessimismus des Untergangs die provokante Forderung entgegen: Das Christentum ist Kult! Er denkt darüber nach, warum und wie sich das Wesen des Christentums in der kultischen Feier der Glaubensgemeinschaft bewahrheiten und erfahren lässt. Die Feier der Eucharistie öffnet den Blick für die je notwendige Verwandlung der Welt. Eine solche Kult-Feier des Lebens und der Hoffnung muss sich auch auswirken auf Ethik und Soziallehre, auf die Reform der Kirche und ist so ein Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft und zur Stärkung der Demokratie.

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Personeninformation

Kardinal Reinhard Marx, geb. 1953, ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising. Seit 2014 ist er Koordinator des Vatikanischen Wirtschaftsrates. Von 2013-2023 war er von Papst Franziskus in dessen Gremium zur Reform der Kirche berufen. Als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (2014-2020) hat er den Synodalen Weg mitbegründet. Als Fachmann für Katholische Soziallehre nimmt Marx immer wieder profiliert Stellung zu gesellschaftlichen und politischen Debatten. Sein Lebens- und Glaubensthema ist die Freiheit. Deshalb lautet sein Wahlspruch: "Wo der Geist des Herrn wirkt, da ist Freiheit."

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