Leid - Die emotionalen Wellen des Lebens

Warum schwere Lebensphasen dazugehören und uns sogar wachsen lassen
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Buchprofile - Rezension
Ein Plädoyer, Leid und Leiden als zum Leben zugehörig anzuerkennen, mit Beispielen aus dem Leben prominenter Interviewpartner.
Leid gehört zum Leben, sagt die Psychotherapeutin Dr. Nady Mirian und plädiert für einen anderen Umgang mit Emotionen in schweren Lebensphasen. Sie kritisiert die sozialen Medien, deren Empfehlungen darauf hinauslaufen, Leid möglichst schnell loszuwerden. Das sei aber nicht die Lösung, meint sie. Niemand könne vorschreiben, wie oder wie lange man leiden darf. Mit Leid umzugehen, sei ein Tanz mit den Dämonen, ohne Leiden gäbe es keine Resilienz. Die Autorin verweist auf ihre persönlichen Krisen und nimmt Leiden in ihren umfassenden, theoretisch-sachlichen Blick, gestützt durch Studien und Aussagen verschiedener Fachleute. Vielleicht ist es der Begriff des Leidens an sich, der irritiert. Trauer, Leben mit Abschieden und Verlusterfahrungen implizieren Leid als einen Anteil, das wissen Trauerfachleute. Dieser Zusammenhang wird allerdings nur am Rande thematisiert. Für den Umgang mit Leid empfiehlt sie, am Modell zu lernen. Sie interviewt Menschen mit Leid-Erfahrungen, zum Beispiel Teresa Enke, die den Verlust ihres Mannes durch Suizid erleiden musste. Das Buch ist kein Ratgeber, kann aber ermutigen, zu seinem eigenen Leiden zu stehen, und anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
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Artikelbeschreibung

»Mit großer Kraft und Liebe zum Leben erzählt dieses Buch von der Wärme, die sich freisetzt, wenn aus erlittenem Schmerz ein neues Sehen entsteht.« Marica Bodrozic

Dieses Buch hilft, den eigenen Weg durch Leidensphasen zu finden

Wer schon einmal eine schwere Lebensphase durchgemacht hat, kennt das Problem: Offenes, angemessenes Leiden ist ein gesellschaftliches Tabu. »Halb so wild« oder »das wird schon wieder«, heißt es da. Diese Haltung ist gleichermaßen tief in unserem Leistungsdenken verwurzelt wie auch schädlich. Denn die Bagatellisierung verhindert den Aufbau nötiger Resilienz, sagt Dr. Nady Mirian. Leid gehört unweigerlich zum Leben dazu. Was wir brauchen, ist ein neuer gesellschaftlicher Blick, der uns den Raum zur individuellen Verarbeitung von Trauer und Schmerz ermöglicht.

Dieses Buch ist ein mutmachender und wohlüberlegter Aufruf, unser Recht auf Leiden fernab von Tabus, Scham und Effizienzdenken zurückzuerobern.

»Nady Mirian ist eine einzigartige Kennerin der menschlichen Seele. Ein großes Buch für alle, die tiefer blicken wollen.« Gilda Sahebi

»Ein Universum existentieller Gefühle zwischen zwei Buchdeckeln, in dem Leid sein darf. Aushalten, atmen, annehmen.« Nora Hespers

»Ein Must-Read über das Menschsein - und eine nuancierte Antwort darauf, warum es sich lohnt, das Durcheinander namens Leben mit beiden Händen zu ergreifen.« Shila Behjat

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Personeninformation

Dr. phil. Nady Mirian hat die Frage nach einem konstruktiveren Umgang mit Leid zum Kern ihrer Arbeit gemacht. Sie ist approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Dozentin an der Universität zu Köln, wo sie Lehrinhalte zu Themen wie der Geschichte der Psychiatrie, Kriminologie und psychischer Gesundheit vermittelt. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Forschung und ihrer Doktorarbeit zum Thema Mobbing hat sie eine umfassende Studie sowohl qualitativ als auch quantitativ veröffentlicht. Zudem hat sie internationale Lehrerfahrungen gesammelt, unter anderem an der Universität Paris Nanterre, wo sie zur Geschichte der Psychiatrie, Resilienz und diskursanalytisch zu Cybermobbing forschte. Sie wird regelmäßig als Expertin bei WDR (Lokalzeit) zu psychologischen Themen, unter anderem auch zu Täterprofilen, eingeladen.
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