Frag nicht nach Agnes

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Buchprofile - Rezension
Eine mutige Frau, die den von Männern dominierten Zeitumständen während Zweitem Weltkrieg und Nachkriegszeit zum Opfer fiel.
Lilo hat ein angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter, die jede Frage nach ihren Vorfahren ablehnte, deshalb beginnt sie mit Nachforschungen über ihre Familie und entdeckt ihre Oma Agnes. Deren Familie stammte aus Straßburg, wurde aber während des Krieges nach Baden-Baden ausgesiedelt. Als Einzige überlebte Agnes einen Fliegerangriff und kam bei einer Familie unter. Als deren Sohn Walter ihr einen Heiratsantrag machte, stimmte sie zu. Er wurde zum Kriegsdienst eingezogen und kam mit Albträumen sieben Jahre nach Kriegsende zurück. Er erwies sich dann als sehr autoritär. obwohl Agnes durch ihre Stelle bei der französischen Behörde für den Unterhalt der Familie gesorgt hatte. Eines Tages lag Walter vergiftet am Boden und Agnes wurde des Mordes angeklagt. Durch einen Zufall gelingt es Lilo, die Hintergründe zu entdecken ... – Ein sehr bewegender und einfühlsamer Roman, der die Situation nach dem Zweiten Weltkrieg und die Stellung der Frauen beeindruckend schildert. Allen Büchereien sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Sie kannte nicht einmal den Namen ihrer Großmutter

Die junge Goldschmiedin Lilo hat ein sehr angespanntes Verhältnis zu ihrer Mutter, von deren familiären Wurzeln sie so gut wie nichts weiß. Als ein Schreiben auftaucht, das mit der Großmutter zu tun hat, stellt Lilo Fragen, und es kommt zum Streit. «Deine Großmutter hat mein Leben zerstört!», schreit die Mutter schließlich. Lilo ist sprachlos - und beginnt Nachforschungen anzustellen.

Als ihr Mann aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrt, hofft Agnes auf das lang entbehrte Eheglück. Aber Walter leidet unter Albträumen, verhält sich autoritär und abweisend. Agnes flüchtet sich in ihre Arbeit bei der französischen Besatzungsverwaltung, wo sie Anerkennung erfährt und ein Gefühl der Freiheit erlebt. Doch nach der Geburt der Tochter soll sie wieder an den heimischen Herd. Ihr Zuhause wird für sie zum Gefängnis. Als Agnes schließlich etwas über Walter erfährt, was große Sprengkraft besitzt, muss sie sich entscheiden: Will sie für ihren Traum von Selbstbestimmung kämpfen oder sich in ihr Schicksal fügen?

Ein bewegender Roman über die Geschichte unserer Mütter und Großmütter - und was ihr Schicksal für unser eigenes Glück bedeutet.

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Personeninformation

Unter dem Namen Valerie Jakob schreibt eine der erfolgreichsten Übersetzerinnen von Romanen aus dem angloamerikanischen und französischen Sprachraum. Mit ihren Werken erzählt sie auf kluge und berührende Weise von den Verstrickungen einzelner Schicksale in den großen Lauf der Geschichte.

Pressestimmen

Eine kluge einfühlsame Schilderung dreier Frauen in Zeiten historischer Umbrüche. Die Autorin taucht tief in die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte ein und konnte mich mit ihrem Buch absolut begeistern ... Ich spreche diesem Buch eine dicke Leseempfehlung aus. @phijudas_buchwelt (Instagram) 20260308
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