Vielleicht hat das Leben Besseres vor

Roman
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Buchprofile - Rezension
Der mysteriöse Sturz eines jungen Mädchens lässt die Gerüchteküche im Dorf brodeln und die Pastorin Anna ihre eigenen Schlüsse ziehen.
Anna ist Pastorin im kleinen Ort Alpen am Niederrhein. Ganz in der Nähe aufgewachsen, kennt sie die Menschen und die Verhältnisse hier gut und fühlt sich heimisch. Als sie eines Tages als Notfallseelsorgerin ins Krankenhaus gerufen wird, trifft sie dort eine Bekannte aus ihrer Jugendzeit. Heike sitzt am Bett ihrer Tochter Raffaela, die nach einem Sturz ins Koma gefallen ist. Dieser Sturz ruft nach kurzer Zeit auch Volker auf den Plan. Der Kriminalkommissar, den etwas mehr als Freundschaft mit Anna verbindet, untersucht, ob an den Gerüchten etwas dran ist und Raffaela Opfer einer Gewalttat geworden ist. In Rückblenden erfahren die Lesenden immer mehr über Heikes Leben, das eine dramatische Wendung nahm, nachdem Raffaela vor 15 Jahren als Baby einen schweren Unfall mit starken Folgeschäden erlitten hatte. Zwischen eigenen familiären Problemen, Dorftratsch und Verliebtheit kommt Anna langsam der Wahrheit auf die Spur. – Der vierte Roman der Journalistin, Moderatorin und Autorin (zul. "Wir sind schließlich wer", BP/mp 22/424) ist einmal mehr eine Liebeserklärung an die Frauen in ihrer Heimat, dem Niederrhein, und eine unterhaltsame, warmherzige und flüssig zu lesende Geschichte mit vielen Wendungen, die überall empfohlen werden kann.
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Artikelbeschreibung

Eine junge Pastorin am Niederrhein, eine Mutter, die unermüdlich für ihr Kind kämpft, und eine Dorfgemeinschaft, die Schicksal spielt: Anne Gesthuysens neuer Roman ist da!

In der kleinen Gemeinde Alpen am Niederrhein laufen die Vorbereitungen für das jährliche Spargelfest auf Hochtouren. Während die Zelte aufgebaut werden und der Chor rund um Ottilie Oymann über »diskriminierungssensible Sprache« in alten Liedtexten streitet, hat die Pastorin Anna von Betteray ganz andere Sorgen. Raffaela, ein Mädchen, das seit einem Unfall geistig behindert ist, liegt im Koma. Sie wurde bewusstlos aufgefunden, niemand weiß, was passiert ist. Umso mehr brodelt die Gerüchteküche. Wurde das Mädchen Opfer einer Gewalttat? Stecken Drogendealer oder Spargelstecher dahinter?

Die Polizei folgt den spärlichen Spuren, das Dorf ermittelt eifrig mit. Auch ihre eigene Familie bereitet Anna Kummer: Ihre Schwester Maria kämpft mit ihrer Sucht und Ängsten, ihr Neffe Sascha sucht nach Halt, und ihre Mutter versucht ständig, sie zu verkuppeln. Als unvorhergesehene Ereignisse die Familien zusammenbringen, zeigt sich: Hoffnung kann blühen, wenn man es am wenigsten erwartet.

Voll psychologischem Feingefühl und mit hinreißendem Witz erzählt Anne Gesthuysen von Schuldgefühlen und Mutterliebe, der Kraft einer Gemeinschaft und einem Leben, das endlich gelebt werden will.

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Personeninformation

Anne Gesthuysen wurde 1969 am unteren Niederrhein geboren. Nach dem Abitur in Xanten studierte sie Journalistik und Romanistik. Nach einer Station bei Radio France arbeitete sie als Redakteurin und schließlich auch als Moderatorin für WDR, ZDF und VOX. Ab 2002 moderierte sie das »ARD-Morgenmagazin«. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans »Wir sind doch Schwestern« Ende 2014 auf, um sich tagsüber an den Schreibtisch zu setzen und weitere Bücher zu schreiben. Seitdem folgten die Romane »Sei mir ein Vater«, »Mädelsabend«, »Wir sind schließlich wer« und »Vielleicht hat das Leben Besseres vor«. Sie lebt mit ihrem Mann, Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.

Pressestimmen

»Eine Geschichte, die bewegt, ebenso berührend wie humorvoll erzählt.« Beate Rottgardt Ruhr Nachrichten 20250205
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