Gerechtigkeit

Wie wir unsere Gesellschaft zusammenhalten
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Buchprofile - Rezension
In Interviews mit 26 Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Politik werden die vielschichtigen Aspekte des Themas Gerechtigkeit aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert.
Das Thema Gerechtigkeit, das eine zentrale Rolle für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft spielt, umfasst viele Aspekte, die im öffentlichen Diskurs immer einmal wieder in den Focus rücken: Generationengerechtigkeit etwa im Rentensystem, Steuergerechtigkeit, gleiche Bildungschancen unabhängig von Herkunft und Sozialmilieu, Leistungsgerechtigkeit bei der Entlohnung und Bedarfsgerechtigkeit in den Sozialsystemen sind einige Beispiele dafür. Die drei Autoren, die in Verbindung mit der Stiftung Familienunternehmen, also inhabergeführten Unternehmen unterschiedlicher Größe, stehen, haben 26 Interviews mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Öffentlichkeit und Politik geführt, in denen die vielschichtigen Aspekte des Themas Gerechtigkeit aus dem Blickwinkel der jeweiligen Gesprächspartner und somit aus unterschiedlichen Perspektiven erörtert werden. Eine gewisse Nähe zu Wirtschaft und Unternehmertum ist dabei sowohl was die Auswahl der Interviewten als auch was bestimmte "Reizthemen" wie etwa die Frage nach einer höheren Erbschaftssteuer für die Weitergabe von unternehmerischem Familienbesitz anbelangt, nicht zu übersehen. Aber es kommen auch interessante andere Persönlichkeiten wie etwa der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer, der frühere Richter des Bundesverfassungsgerichts Udo di Fabio, der SPD-Politiker Sigmar Gabriel oder die Biologin und Nobelpreisträgerin Christiana Nüsslein-Vollhard zu Wort. Einige Statistiken zum Thema runden die Gespräche ab. – Das sehr umfassende und dem Lesenden einige Geduld und Durchhaltevermögen abverlangende Sachbuch kann in großen Sachbuchbeständen seinen Platz finden.
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Artikelbeschreibung

Das Thema Gerechtigkeit wird hier in all seinen Facetten beleuchtet. Jedes Kapitel enthält ein Interview mit einer bekannten Persönlichkeit, das jeweils ein spezifisches Problem aufgreift und vielschichtig beantwortet. Eingeleitet wird das Buch mit einer Einführung zu den verschiedenen Dimensionen des Begriffs Gerechtigkeit, inklusive einer aktuellen, repräsentativen Umfrage. Mit Interviews u. a. von Martha Nussbaum, Carlo Masala, Udo Di Fabio, Rainer Forst, Carsten Linnemann, Manfred Spitzer und Veronika Grimm.

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Personeninformation

Nils Goldschmidt ist Direktor des Weltethos-Instituts in Tübingen und Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen. Er ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e.V. und seit 2024 Mitglied im Deutschen Ethikrat. Er studierte Katholische Theologie und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Freiburg. Die Promotion zum Dr. rer. pol. erfolgte 2001, die Habilitation im Fach Volkswirtschaftslehre 2008, beides ebenfalls an der Universität Freiburg. Goldschmidt ist Vorsitzender des Kuratoriums des Ludwig-Erhard-Forums, Berlin, Vorsitzender des Beirats des Roman Herzog Instituts, München, Mitglied im Vorstand der Görres-Gesellschaft, Bonn, und Affiliated Fellow am Walter Eucken Institut, Freiburg. Derzeit ist er zudem stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB) und Berater der Deutschen Bischofskonferenz zu gesellschaftlichen und sozialen Fragen.

Rainer Kirchdörfer ist seit 2012 Vorstand der Stiftung Familienunternehmen und Vorsitzender ihres Wissenschaftlichen Beirats. Der Jurist ist Seniorpartner der Sozietät Hennerkes, Kirchdörfer & Lorz in Stuttgart. Er lehrt als Honorarprofessor an der Universität Witten/ Herdecke zu den Themen Unternehmensnachfolge und Unternehmenssteuerrecht.

David Deißner ist seit 2023 Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. Er studierte Philosophie, Politik und Literatur und wurde 2007 in Oxford promoviert. Vor seinem Eintritt in die Stiftung war er für verschiedene Unternehmen und Organisationen tätig, von 2017 bis 2022 als geschäftsführender Vorstand der Atlantik-Brücke. Seine berufliche Laufbahn begann er als Politik-Redakteur bei der WELT.

Die gemeinnützige Stiftung Familienunternehmen ist der bedeutendste Förderer wissenschaftlicher Forschung zum Thema Familienunternehmen. Sie ist Ansprechpartner für Politik und Medien in wirtschaftspolitischen, rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen. Die 2002 gegründete Stiftung wird mittlerweile getragen von über 600 Firmen aus dem Kreis der größeren deutschen Familienunternehmen.

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