
Artikelbeschreibung
Was, wenn jemand dein Leben stielt?Dana Halter ist auf dem Weg zum Zahnarzt, als sie wegen eines überfahrenen Stoppschilds festgenommen wird. Doch dann werden ihr Straftaten vorgeworfen, von denen sie nichts weiß. Autodiebstahl, Drogenmissbrauch, Angriff mit einer tödlichen Waffe. Dana landet im Gefängnis - bis klar wird: Ein Fremder hat ihre Identität gestohlen und lebt auf ihre Kosten.Nach ihrer Freilassung verliert sie ihren Job - und ihr Vertrauen in die Justiz gleich mit. Weil niemand sich für die Auflösung des Falls zu interessieren scheint, nimmt sie die Sache selbst in die Hand. Gemeinsam mit ihrem Freund Bridger verfolgt sie die Spur des fremden Mannes. Und aus der Suche wird schnell eine rasante Jagd quer durch Amerika.Mit schwarzem Humor und einem untrüglichen Gespür für menschliche Abgründe, erzählt T. C. Boyle in »Talk Talk« von Identitätsdiebstahl, Kontrollverlust und einer Angst, die heute aktueller ist denn je.
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Vilshofener Straße 10 DE-81679 München |
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Personeninformation
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Faulkner-Preis, dem Prix Médicis, dem Henry David Thoreau Prize und dem Rea Award für Kurzgeschichten ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Sprich mit mir« (Roman 2021), »Blue Skies« (Roman, 2023), »I Walk Between the Raindrops« (Storys, 2024), »No Way Home« (Roman, 2025) und »Das Ende ist nur ein Anfang« (Storys, 2026).
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, studierte Amerikanistik in München. Er übersetzte u.a. T.C. Boyle, Thomas Pynchon, Jonathan Safran Foer, Patricia Highsmith, John Irving und Philip Roth. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, 2018 den Übersetzerpreis der Stadt München.
Pressestimmen
"Boyles Mischung aus Satire, Tiefsinn, Spannung und dem Erbe der amerikanischen Transzendentalisten dürfte einzigartig sein. Sein neues Buch ist Thriller, Roadnovel und Gesellschaftsroman zugleich." Wieland Freund, Die Welt, 28.08.06 "T.C. Boyle, der begnadete Vielschreiber erkundet in seinem elften Roman die Welt der Gehörlosen. Er gönnt seiner Heldin keinen Behindertenbonus - und keine Pause. In rasanten Satzkaskaden treibt er die Geschichte voran, bis zum Showdown. Ein zeitloses Vergnügen." Martin Wolf, Der Spiegel, 02.10.06 "T.C. Boyle lässt in "Talk Talk" seiner erzählerischen Meisterschaft wieder freien Lauf und findet auch die Zwischentöne. Er ist in seinem Element. (...) So hat er, ein großes Buch über Sprache und Wirklichkeit geschrieben. Und ohne agitieren zu wollen, auch ein hochpolitisches Buch über Klassen und den gnadenlosen Kampf aller gegen alle." Michael Freud, Der Standard, 02.09.06 "Einen richtigen Thriller hat Boyle da hingelegt, ein rasantes Roadmovie und eine Lovestory." Brigitte, 30.08.06 "Jetzt zu einem meiner Lieblingsschriftsteller: Ich habe seinen neuen Roman gelesen - was heißt gelesen - verschlungen! Er heißt "Talk Talk" und das ist nicht der Name einer Talkshow, sondern der englische Ausdruck für die Gebärdensprache der Taubstummen. Eine Taubstumme ist nämlich die Heldin der Geschichte. Sie ist das Opfer einer bedrohlichen, neuen Form von Kriminalität. Jemand stiehlt Daten, räumt damit unter falschem Namen das Konto leer und macht auch noch Schulden. Doch der Reihe nach. Hier ist er: Der einzigartige T.C. Boyle!" Wolfgang Herles, Aspekte, ZDF, 01.09.06 "Er präsentiert sich nachdenklicher und ernsthafter als zuvor, geht tiefer in die menschliche Psyche und beweist, dass er auch das Spiel mit den Zwischentönen und Grauschattierungen in den Lebenswelten seiner Protagonisten beherrscht." Irene Binal, Neue Zürcher Zeitung, 10.01.07
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