
Artikelbeschreibung
Acht Menschen, zwei Jahre, eine Welt unter Glas.Arizona, Anfang der Neunzigerjahre: Vier Frauen und vier Männer wagen ein spektakuläres Experiment. Zwei Jahre lang sollen sie in der Glaskuppel der »Ecosphere 2« leben - vollkommen abgeschottet von der Außenwelt, in einem geschlossenen Ökosystem, das alles bereitstellen soll, was sie zum Überleben brauchen. Niemand darf hinaus. Egal, was passiert.Während draußen Touristen und Kamerateams jeden ihrer Schritte verfolgen, bringen drinnen Eitelkeit, Begehren und Rivalitäten die schöne neue Welt aus dem Gleichgewicht. Und als Dawn von Ramsay schwanger wird, steht plötzlich das ganze Experiment auf dem Spiel.Basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt T. C. Boyle mit beißendem Witz von einem Menschheitstraum, der heute aktueller wirkt denn je: Können wir eine neue Welt erschaffen, wenn wir schon mit der alten nicht zurechtkommen? Ein großer Roman über Klimakrise und Überleben, über menschliche Abgründe und die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen
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Personeninformation
T. Coraghessan Boyle, 1948 in Peekskill, N.Y., geboren, ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Er wurde unter anderem mit dem PEN/Faulkner-Preis, dem Prix Médicis, dem Henry David Thoreau Prize und dem Rea Award für Kurzgeschichten ausgezeichnet. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. »Sprich mit mir« (Roman 2021), »Blue Skies« (Roman, 2023), »I Walk Between the Raindrops« (Storys, 2024), »No Way Home« (Roman, 2025) und »Das Ende ist nur ein Anfang« (Storys, 2026).
Dirk van Gunsteren, 1953 geboren, studierte Amerikanistik in München. Er übersetzte u.a. T.C. Boyle, Thomas Pynchon, Jonathan Safran Foer, Patricia Highsmith, John Irving und Philip Roth. 2007 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis, 2018 den Übersetzerpreis der Stadt München.
Pressestimmen
"Ein Buch wie ein Dampfdruckkochtopf: Je länger das Experiment läuft, desto größer die Spannung." Denis Scheck, Tagesspiegel, 19.03.17 "Keiner erzählt so gut in wahre Begebenheiten rein wie T.C. Boyle. ... Ein genialer Roman, über Menschen, die Gott spielen - der einmal mehr beweist, dass Boyle poetisch wie ein Engel und zynisch wie der Teufel ist." Angela Wittmann, Brigitte, 3/2017 "Boyle ist ein großartiger Erzähler mit einem scharfen Blick für die vielen Nuancen des Zwischenmenschlichen oder besser vielleicht des allzu Menschlichen." Maria-Christine Leitgeb, Die Presse, 21.01.17 "Eine Komödie, bei der einem das Lachen oft im Halse stecken bleibt. ... Eine sehr düstere Meditation über den menschlichen Charakter und die sogenannte Zivilisation." Sebastian Fasthuber, Falter, 11.01.17 "Eine bitterböse Satire auf menschliche Eitelkeit und Geltungssucht, auf Dummheit und Geschwätzigkeit, als Farce des Publicity-Wahns und der Medienhörigkeit. Das Buch ist hinreißend komisch, aber auch bitter entlarvend." Bernd Graff, Süddeutsche Zeitung, 09.01.17 "Wie gewohnt verpackt Boyle in seine Reality-Literatur alle großen Fragen des Lebens, die ihn und uns umtreiben. ... Unter den Bedingungen der Glaskuppel erfährt auch Jean-Paul Sartres Diktum eine neue Gestaltung: 'Die Hölle, das sind die anderen.' Zum Leser kommt das als Tragikomödie, mit der richtigen Dosis Witz, glaubhaft und aushaltbar zugleich." Res Strehle, Tages-Anzeiger, 08.01.17 "Eine Satire über Castingshows und New-Age-Kult. ... Doch vor allem sind es die herrlich treffenden Beschreibungen der menschlichen Schwächen, die den Roman so unterhaltsam machen. Eine schillernde bitterkomische Komödie. Ein typischer T.C. Boyle." Krischan Koch, NDR Kultur, 06.01.17
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