Buckeye

Roman | »Buckeye ist ein Wunderwerk. Es ist mein Buch des Jahres. Ich könnte es nicht mehr lieben.« Chris Whitaker
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Buchprofile - Rezension
Der Werdegang zweier Familien in einer kleinen Stadt im mittleren Westen der USA.
Bonhomie ist ein fiktiver Ort im Bundesstaat Ohio, Toledo ist die nächstgrößere Stadt; die Hauptstadt Columbus ist weit weg. Es ist die Zeit gegen Ende des 2. Weltkrieges und viele der Männer des Ortes sind im Einsatz, in Europa, im Pazifik. Zu Hause sind die Frauen und Cal, der wegen einer Behinderung nicht zur Truppe konnte. Felix wird bei einem Torpedoangriff auf sein Schiff schwer verwundet, überlebt aber. Er kommt nach Hause zu seiner Frau Margaret, die in der Zwischenzeit eine Affäre mit Cal hatte. Cals Frau Becky wiederum lässt sich dann mit Felix ein, was die Gefühlslage der Beteiligten nachhaltig verkompliziert. Umso mehr als der Sohn von Margaret nicht von Felix ist, sondern von Cal. Erst viel später und nach diversen komplizierten Abläufen kommt die Wahrheit zutage. Da ist es für eine allgemeine Aussprache mit den Kindern – auch Cal und Becky haben einen Sohn – zu spät. Felix stirbt an den Folgen seines extensiven Rauchens an Lungenkrebs. Margaret hat ein Trauma, da sie als Säugling von ihrer Mutter bei einem Waisenhaus abgelegt worden war, was sie zeitlebens zu teils irrationalen Entscheidungen führt. Dass ihr Mann Felix schwul ist, bringt die Ehe zum Bruch. Margaret verschwindet eines Tages, ohne sich von jemand zu verabschieden, auch nicht von ihrem damals achtjährigen Sohn. Cals und Beckys Ehe wird belastet durch die spiritistische Tätigkeit Beckys; sie empfängt ständig Leute im Haus, mit denen sie Séancen abhält. Cal hält das alles für Quatsch. - Der Roman ist so eingängig geschrieben, dass sich das anfangs mäßige Interesse ständig vertieft und die Protagonisten eine ungewöhnliche Präsenz darstellen. Und es ist auch ein historischer Roman über Amerika hauptsächlich in den 1940er und 1950er Jahren. Dieses Buch war in den Staaten ein großer Erfolg. Die deutschsprachige Leserschaft dürfte sich sicher auch für diese gute, ungewöhnliche Geschichte interessieren.
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Artikelbeschreibung

»Es gibt sie noch, die Bücher, von denen man sich wünscht, sie würden nie enden, und über denen man alles und sogar sein Handy vergisst: 'Buckeye' von Patrick Ryan ist so eines...« Welt

Weltweit über 35.000 begeisterte Leserstimmen

In Bonhomie, einer Kleinstadt in Ohio, bestimmt wie überall der Zufall das Leben. 1945 sind alle Männer im Krieg - bis auf Cal, der wegen eines um einige Zentimeter verkürzten Beins daheim den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters schmeißt. Als Präsident Truman im Radio die Kapitulation der Deutschen verkündet, ist die schöne Margaret gerade bei ihm im Laden, und die beiden teilen im Freudentaumel einen Kuss. Aus diesem Moment entsteht eine Affäre, die lange abgekühlt ist, als ein kleiner Junge auf die Welt kommt und die Familien von Cal und Margaret für immer miteinander verbindet. Während das Land im Nachkriegsboom floriert, wächst in Bonhomie ein Geheimnis heran. Bis bei der Hundertjahrfeier der Stadt die Wahrheit mit dem Knall der Feuerwerkskörper ans Licht kommt.  

Ein Buch, das aus Leserinnen Bewohner seiner Welt macht, voller Lebendigkeit und Wärme, die von einem tiefen Verständnis der menschlichen Seele rührt. 

Ein Roman über ein Amerika, das unwiederbringlich verloren scheint

»... dieses wunderbare Buch voller menschlicher Abgründe überrascht immer wieder mit raffinierten Wendungen.« Der Spiegel

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Personeninformation

Patrick Ryan wurde in Washington, D.C. geboren und wuchs auf in Merritt Island, Florida. Er war Mitherausgeber von Granta und lebt heute in Manhatten. Sein gefeierter Roman Buckeye stieg sofort auf der New York Times-Bestsellerliste ein.  

Thomas Überhoff war Cheflektor für Belletristik bei Rowohlt und betreute dort u.a. Paul Auster, Siri Hustvedt, Cormac McCarthy und Thomas Pynchon. Seit seinem Ruhestand arbeitet er als freier Lektor und Übersetzer. 

Pressestimmen

»Eine ganz einmalige Leseerfahrung.« Berliner Morgenpost 20260822
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