Tuberkulose

Es ist Zeit, die tödlichste Infektion der Welt zu besiegen
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Buchprofile - Rezension
Trotz der Möglichkeit zur Heilung ist Tuberkulose nach wie vor die tödlichste Infektionserkrankung der Welt.
Tuberkulose gibt es seit Menschengedenken. Die Krankheit, an der jährlich weltweit 1,5 Millionen Menschen sterben, ist die häufigste Todesursache der Welt. Das Ungeheuerliche: Tuberkulose ist heilbar. Aber die dafür nötigen Medikamente stehen nur einem Bruchteil der Weltbevölkerung zur Verfügung. Das Interesse Greens an der Erkrankung entsteht, als er in Sierra Leone den jungen Tuberkulosepatienten Henry trifft. Der Beststellerautor nimmt die Lesenden mit auf eine Zeitreise in die Geschichte der Erkrankung, die immer wieder andere Namen hatte und deren Ansehen immer wechselte: Mal galt sie als Stigma und Zeichen von Armut, mal wurde sie, wie in der Romantik, verherrlicht. Als im 19. Jh. die Krankheitsursache erforscht wurde und Medikationen und Behandlungstechniken wie das Röntgen entwickelt wurden, war die Tuberkulose in wohlhabenden Ländern bald heilbar und geriet aus dem Fokus der dortigen Öffentlichkeit. Doch immer noch sterben jährlich 1,5 Millionen Menschen daran. Henry hatte Glück: Dank der unermüdlichen Hilfe seiner Mutter und eines sehr engagierten Arztes konnte er nach Jahren des Leidens geheilt werden. – Ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest und den Finger tief in die Wunden der Ungerechtigkeiten in der Welt legt. Ab mittleren Beständen sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Ein mitreißendes Plädoyer von John Green für den Kampf gegen die tödlichste Infektion der WeltAuf einer Reise nach Sierra Leone lernt Bestsellerautor John Green den jungen Henry kennen, der mit Tuberkulose im Krankenhaus liegt. Seine bewegende Krankheitsgeschichte nimmt er zum Anlass, der ältesten und tödlichsten Infektionskrankheit der Welt auf den Grund zu gehen. Er will sich nicht damit abfinden, dass jährlich 1,5 Millionen Menschen sterben, obwohl es seit langem wirksame Medikamente gegen Tuberkulose gibt. John Green fordert Lösungen für diese globale Gesundheitskrise: weltweiten Zugang zu lebensrettender Behandlung, erschwinglichere Medikamente, Aufmerksamkeit und Engagement. Sein Buch ist ein Appell, hinzusehen und zu handeln. Eine berührende, informative und dringliche Lektüre für alle, die sich für soziale Gerechtigkeit und Gesundheit einsetzen.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
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Personeninformation

John Green, 1977 geboren, ist ein weltweit erfolgreicher Bestsellerautor und Videoblogger, dem über 10 Millionen Fans auf Facebook, Instagram, X und TikTok folgen. Sein literarisches Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in 56 Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschienen sein Debüt »Eine wie Alaska« 2008, »Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)« 2009. Es folgten die Bestseller »Margos Spuren« 2010, »Das Schicksal ist ein mieser Verräter« 2012, »Schlaft gut ihr fiesen Gedanken« 2017 und »Wie hat Ihnen das Anthropozän bis jetzt gefallen?« 2021. Mit seinem Bruder Hank betreibt er einen der weltweit erfolgreichsten Videoblogs, die »Vlogbrothers«, den Bildungskanal »Crash Course« und die jährliche Livestream-Spendenaktion »Project for Awesome« (P4A). Er ist Mitglied des Kuratoriums der globalen Gesundheitsorganisation »Partners in Health«, für die er über 30 Millionen Dollar Spenden gesammelt hat, um Tuberkulose in Sierra Leone zu bekämpfen. Im Jahr 2023 sprach Green vor den Vereinten Nationen und forderte die Ausrottung der Tuberkulose im nächsten Jahrzehnt. Er lebt mit seiner Familie in Indianapolis. Sophie Zeitz, 1972 geboren, lebt in Berlin. Sie übersetzt Literatur aus dem Englischen, u. a. Taffy Brodesser-Akner, Tess Gunty, John Green, Henry David Thoreau und Joseph Conrad, und ist dafür mehrfach ausgezeichnet worden.

Pressestimmen

»Henrys Schicksal und John Greens einfühlsamer wie auch informativer Schreibstil haben das Potenzial, viele zum Nachdenken und noch besser zum Handeln zu bewegen.« Volkart Wildermuth, Deutschlandfunk Kultur, 04.04.25 »Ein populäres Sachbuch, das einen 'Unbedingt lesen!'-Aufkleber auf dem Cover verdient. Green verschränkt virtuos Anekdoten mit Fachwissen über Medizin und Entwicklungshilfe.« Katrin Hörnlein, Die Zeit, 27.03.25 »Im Kern ist Greens Buch eine Geschichte von Menschlichkeit. Und ein Appell, hinzusehen und zu handeln.« Ann-Marlen Hoolt, Süddeutsche Zeitung, 05.07.25 »Von Henrys Geschichte hat John Green ein eindringliches Zeugnis abgelegt. Er hat die Komplexität der Krankheit nicht nur durchdrungen, er hat sie verständlich und mitreißend dargestellt, die Lektüre sei hiermit dringend empfohlen.« Johanna Schultheiß, Münchner Merkur, 26.03.25 »Greens Belege zu den Auswirkungen der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse auf die Entwicklung der Krankheit und seine Argumente dafür, den Kurs zu ändern, sind faszinierend und dringend.« Daniel Roßbach, Frankfurter Rundschau Online, 24.03.25 »Greens Buch ist keine medizinische Chronik, sondern eine Erzählung. Er will nicht erklären, sondern sein Publikum empören und rühren. Er bringt uns gekonnt die große Geschichte in kleinen Szenen nahe.« Thembi Wolf, Stern, 20.03.25
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