Wut und Böse

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Buchprofile - Rezension
Wut als Werkzeug gegen die Unterdrückung von Frau selbst und Frau in der Gesellschaft.
Ciani-Sophia Hoeder ist Journalistin und hat ihr erstes Buch über Frauen und Wut veröffentlicht. Wut wird auch heutzutage allgemein noch als unweibliches Verhalten angesehen und auch als schlechtes Benehmen eingestuft. Hoeder hat Studien und Statistiken herangezogen, Expert/-innen befragt und Interviews geführt und stellt fest, dass die angepasste, freundliche und emotionsarme Frau zwar ein positiveres Frauenbild vermittelt, dass aber eine Frau, die auch wütend werden kann, mehr für sich erreichen kann. Wenn Frau für sich und für die Frau in der Gesellschaft mehr erreichen möchte, ist das Wütendsein ein nicht unwichtiger Ansatzpunkt, um Forderungen durchzusetzen. Sie belegt diesen Standpunkt mit Frauennamen aus Geschichte und Gegenwart und kommt zu dem Ergebnis, dass gesellschaftliche Veränderung beides braucht: laute und wütende Frauen ebenso wie angepasste Frauen, die eine Veränderung von innen heraus versuchen. Eine interessante Studie über die Wut als vermeintlich unweibliche Eigenschaft auf dem Weg zu einer gesellschaftlichen Veränderung. Gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Wann waren Sie das letzte Mal richtig wütend?Frauen, die ihrer Wut freien Lauf lassen, haben schnell einen schlechten Ruf. Doch diese Wut kann eine mächtige Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung sein.Ciani-Sophia Hoeder fragt nach: Wie haben wütende Frauen Geschichte und Popkultur geprägt? Welchen Einfluss haben die Erziehung von Mädchen und der abfällige Umgang mit Sorgearbeit auf die seelische Gesundheit von Frauen? Und wie wird aus Wut Mut zur Veränderung?

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Vilshofener Straße 10
München
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Pressestimmen

"Ein starkes Buch voll Leidenschaft, Klugheit und Herz, das allen, denen an Gleichberechtigung gelegen ist, definitiv weiterhelfen wird. Ciani-Sophia Hoeder will Frauen aktivieren und eine 'kleine Anleitung zum Wütendsein' vorlegen - und das gelingt ihr mit Bravour." Vera Linß, Deutschlandfunk Kultur, 1.10.2021 "Die Lektüre von Hoeders Recherchen ist ein Gewinn." Katrin Gottschalk, taz, 19.10.2021 "Ein Essay der Stunde." Wolfgang Schütz,Augsburger Allgemeine, 19.10.2021 "Hoeder stellt in ihrem Buch 'Wut und Böse' die These auf, dass Wut und Macht enger miteinander verbunden sind, als wir uns das normalerweise klarmachen.Sie hat ein kämpferisches Buch über die Themen Wut und Ungerechtigkeit geschrieben." Christiane Würtenberger und Jeanette Jonker, FLOW, September 2021 "Ciani-Sophia Hoeders Buch ein gelungenes Plädoyer für Wut als Antriebskraft." Kathrin Häfele, ARTE Journal, 28.10. 2021 "'Wut und Böse' siedelt sich zwischen diesen Must-Reads des neueren Feminismus an. Wiewohl Hoeder vieles nur anreißt, Affekttheorie oder Care-Arbeit etwa, bleiben ihre Ausführungen nicht oberflächlich. Ihr kämpferischer, grundoptimistischer Drive reißt mit, wenn sie etwa für eine 'revolutionäre Wut-Katharsis' plädiert." Nicole Scheyerer, Falter, 1.12.2021 "'Wut und Böse' ist ein fundiert recherchiertes Buch, das Frauen Mut machen will." Sophie Weilandt, ORF Zeit im Bild, 28.12.2021 "Es ist eine Kampfschrift im Prinzip." Philipp Blom, Ö1 "Punkt eins", 11.11.2021 "Ciani-Sophia Hoeders erfolgreiche Anstrengung, zugänglich zu schreiben, zahlt sich aus. Vorwissen wird wenig vorausgesetzt. In aktivistischen Zusammenhängen geläufige Ausdrücke erklärt sie. Eigene Erfahrungen mixt sie mit Interviews mit Expert*innen und Betroffenen sowie einer Menge Recherche. Das Buch eignet sich als Geschenk für die Freundin, die von sich selbst sagt, eher traurig als wütend zu werden. Aber auch belesene Feminist*innen profitieren von Hoeders intersektionalem Ansatz, der Perspektiven und Erfahrungen mehrfach marginalisierter Menschen einbringt." Lisa Wölfl, an.schlaege Magazin, 15.04.2022
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Bewertungen

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