Der Sonne nach

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Buchprofile - Rezension
Nachdem er in der Schule mehrmals negativ aufgefallen ist, soll Dario gemeinnützige Arbeit leisten und einen behinderten Jungen betreuen.
Seit der Vater die Familie verlassen hat, ist der 16-jährige Dario aus dem Tritt geraten. Ihm ist so ziemlich alles egal und er randaliert auch immer wieder in der Schule. Nach seiner neuesten Aktion wird er vom Direktor dazu verdonnert, ehrenamtliche Pflegebegleitung zu leisten. Wie die aussehen soll, merkt er schnell: Er muss sich um den behinderten Jungen Andrea, genannt Andy, kümmern. Der sitzt im Rollstuhl, kann sich nur sehr eingeschränkt bewegen und auch kaum sprechen. Dario hält ihn für einen Idioten und auch seiner Pflegerin Elisa kann er nichts abgewinnen. Dario geht mit Andy außerdem um, wie er es für richtig hält und lässt sich nichts vorschreiben. Von Elisas übervorsichtiger Art ist er eher genervt, was das Verhältnis zwischen den beiden allerdings nicht gerade verbessert. Schließlich hält Dario es nicht länger aus und steigt mit Andy einfach in einen Zug, um ihm auch mal ein bisschen Freiheit zu zeigen, aber auch, um seinen Vater wiederzusehen. Während sie unterwegs sind, müssen die beiden sich immer wieder mit Problemen auseinandersetzen und Dario versteht Andy immer besser. - Die Geschichte zeichnet sich nicht durch Spannung oder Ähnliches aus, dafür merkt man aber vom Anfang bis zum Ende eine deutliche Charakterentwicklung. Besonders bei Dario merkt man, wie er sich durch den Kontakt zu Andy in einen aufgeschlosseneren Menschen verwandelt und sein Leben wieder besser in den Griff bekommt. Diese besondere Roadnovel über eine ungewöhnliche Freundschaft kann allen Leser*innen empfohlen werden! (Übers.: Barbara Neeb u. Katharina Schmidt)
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Angelika Rockenbach empfiehlt:
„Ziemlich beste Freunde“ für junge Leser: der ewig wütende Schulschwänzer Dario erhält eine letzte Chance und soll sich als ehrenamtliche Pflegebegleitung um Andy kümmern, der im Rollstuhl sitzt und sich nur schwer verständlich machen kann. In einer Kurzschlussreaktion nimmt Dario den Jungen mit auf eine Reise ans Meer – ein nicht immer ungefährlicher Trip, der beide an ihre Grenzen bringt. Am Schluss der warmherzig und ganz unsentimental erzählten Geschichte sind beide gewachsen, an ihrer Freundschaft und an der Verantwortung füreinander.

Artikelbeschreibung

Dario ist 16 und voller Wut. Einer, dem alles egal ist, vor allem, seitdem der Vater die Familie verlassen hat. Nachdem Dario in der Schule randaliert hat, wird er zu gemeinnütziger Arbeit verdonnert. Er soll sich um Andy kümmern, der im Rollstuhl sitzt und sich kaum mitteilen kann. Dario hat seine eigenen Vorstellungen von Fürsorge und nimmt Andy kurzerhand mit auf die Suche nach seinem Vater. Es wird eine abenteuerliche Reise, immer der Sonne nach ans Meer. Dario lernt Andys feine Signale zu lesen und diesen "Halbidioten im Rolli" mit anderen Augen zu sehen. Vor allem aber erkennt er, dass nicht die anderen für seine Wut verantwortlich sind. Er hat durchaus die Wahl, welchen Weg er gehen will.

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Kolbergerstr. 22
DE-81679 München
Kontakt: info@hanser.de

Personeninformation

Gabriele Clima, 1967 in Mailand geboren, hat über 50 Bücher für Kinder und Jugendliche geschrieben. Sein Jugendbuch »Der Sonne nach« (2019), das sich in Kürze zum Bestseller entwickelte, wurde 2017 mit dem Andersen Prize für das beste Jugendbuch ausgezeichnet und kam in die Auswahlliste des IBBY - als bestes Buch über einen behinderten Jungen. Sein neuer Roman »Der Geruch von Wut« (2022) wurde 2020 in den White Ravens Katalog aufgenommen. Barbara Neeb, geboren 1966 in Ingolstadt, studierte Komparatistik, Italienische und Französische Philologie. Seit 1996 übersetzt sie Belletristik, Kinder- und Jugend- sowie Sachbücher aus dem Italienischen und Französischen, seit 2009 im Übersetzungsteam mit Katharina Schmidt. Barbara Neeb lebt in Frankfurt am Main. Katharina Schmidt studierte Theater- und Literaturwissenschaft sowie Musiktheater-Regie in Hamburg. Sie arbeitet seit 1992 als Lektorin und Übersetzerin aus dem Italienischen und Englischen, seit 2009 im Übersetzungsteam mit Barbara Neeb. Außerdem moderiert und organisiert sie Literaturveranstaltungen. Katharina Schmidt lebt in Frankfurt am Main.

Pressestimmen

"Aber 'Der Sonne nach' ist auch nicht Darios Geschichte, jedenfalls nicht allein, darin liegt die Stärke dieses Buchs: Es geht genauso um Andy - und eine unwahrscheinliche Freundschaft. Einige Episoden ... nehmen das Empfinden, den Humor, die Abenteuer- und die Lebenslust des Jungen im Rollstuhl auf eine Weise in den Blick, als wären sie eigens für Jugendliche in seiner Situation erzählt... Nicht nur Dario wächst im Lauf der Geschichte über sich hinaus... Wie Andy die Hilflosigkeit seines mobileren Freundes wettmacht, was ihn freut und beschäftigt, was er ihm allein durch Blicke mitteilen kann, bevor er schließlich doch zu sprechen vermag und einmal sogar singt, beeindruckt nicht nur die Eltern des Rollstuhlfahrers, als die ihn wiedersehen. Auch nicht nur Dario, wenn er den Freund mal in den Blick nehmen kann, sondern alle Leser." Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2019 "Es ist bemerkenswert, wie Clima den Freiheitsdrang des einen Jungen mit dem des anderen verknüpft; und auch, wie er das unaufdringlich poetisch, ohne große Anstrengungen macht ... Ein Roadroman, der Andy und Dario zusammenschweißt und Spannung verheißt ... Solcher Art von 'Ziemlich beste Freunde'-Coverversionen kann es gar nicht genug geben." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 06.06.19 "Unterhaltsam und temporeich ... Zum Lachen, Nachdenken, Staunen ... Clima stellt die emotionale Welt der beiden Jungen glaubwürdig und berührend dar. Da hat einer ein ganz besonderes Gespür nicht nur fürs Schreiben, sondern auch für das Innenleben von Jugendlichen." Karin Haller, Österreichischer Rundfunk, 21.04.19
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