Pelle und Pinguine - Kein Problem, sagt Papa Eisbär

Band 1
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Buchprofile - Rezension
Entzückend illustrierte Geschichte um einen traurigen jungen Eisbären und seinen sorgenden Papa.
Um Pelle, den kleinen Eisbären, machen sich seine Eltern große Sorgen. Zu nichts hat er mehr Lust. Nichts macht ihm mehr Spaß. Das weise Walross gibt den Eltern den Rat, dem kleinen Pelle einen Singvogel zu besorgen. Der würde mit seinem Tirilieren und Zwitschern dem kleinen Eisbären wieder Lebensmut verleihen. Papa Eisbär macht sich unverzüglich auf den Weg in den Süden. Unermüdlich schwimmt er bis nach Island, findet dort einen Papageientaucher, der ihm freilich abhandenkommt, dann nach Afrika, von wo er einen Madenhacker mitbringt, der allerdings vom Sturmwind weggeweht wird, und schließlich zum Südpol. Dort findet er keinen Singvogel, aber Pinguine, ein elternloses Pinguinmädchen, das zwar nicht singen, sondern nur fiepen kann, dafür jedoch gerne bereit ist zu helfen. Auf dem Rücken des Eisbären gelangt Pinguine zum Nordpol. Pelle freundet sich sofort mit ihr an und schon nach der ersten Schneeballschlacht ist Pelle fröhlich und wieder der alte. - Das von Sabine Wilharm entzückend illustrierte Kinderbuch erzählt diese recht einfache Geschichte in oft unnötiger Breite, so dass man das Buch wohl eher wegen der Illustrationen anschaffen wird.
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Artikelbeschreibung

Trübsinnig liegt der kleine Eisbär Pelle in der Schneehöhle. Zu nichts hat er Lust. Das Weise Walross rät Pelles Papa, einen Singvogel aus dem Süden zu holen. Zwar kennt sich Papa Eisbär mit Vögeln nicht besonders aus, dennoch macht er sich auf den Weg. Nach Island, Afrika, ja sogar bis zum Südpol reist er und trifft dabei zahlreiche Tiere - doch ein Singvogel ist nicht dabei. Schließlich begegnet er dem Waisenmädchen Pinguine. Sie kann zwar nur fiepen, aber dass ein Pinguin nicht singen kann, ist für Pelle gar kein Problem. Was ihm gefehlt hat, war kein singender Vogel, sondern eine Freundin, mit der er spielen kann. Der Start einer humorvollen Vorlesereihe über eine ungewöhnliche Freundschaft.

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Personeninformation

Sabine Wilharm, geboren 1954, studierte an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg und arbeitet seit 1976 als freie Illustratorin. Für Hanser illustrierte sie »Schinken und Ei« von John Saxby, »Eugen Eule« von Janwillem van de Wetering, alle Bände der beliebten »Ella«-Reihe von Timo Parvela, die drei »Pelle und Pinguine«-Bände von Henning Callsen, »Frankie und wie er die Welt sieht« von Zoran Drvenkar sowie das Bilderbuch »Gleich!« von Katja Reider. Auch zu »Lesen ist doof« (2023; Text: Nils Freytag und Silke Schlichtmann) und dem zugehörigen Postkarten-Set (2024) steuerte sie eine Illustration bei. Sie zeichnete außerdem von Anfang an den deutschen Harry Potter.

Pressestimmen

"Henning Callsen erzählt frisch und lebendig. ... Die Geschichte ist als Vorlesebuch absolut zu empfehlen. ... Auch als Ansporn, sich auf den Spuren Papa Eisbärs einmal die Weltkarte gemeinsam anzuschauen, ist Callsens Debüt bestens geeignet." Heike Nieder, Süddeutsche Zeitung, 13.10.17 "Callsen lebt in Wien und ist eigentlich Werbetexter von Beruf. Dass er sich jetzt aufs Kinderbuchschreiben verlegt hat, ist ein Glück. Sein Debüt jedenfalls ist ihm gelungen, auch mit Hilfe der herrlich heiteren Illustrationen von Sabine Wilharm. ... lustig und anrührend zugleich erzählt." Gabi Eisenack, Nürnberger Zeitung, 01.09.17 "So einen Vater wünscht man sich." Familie & Co, 08.09.17
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