Der Schattenmann

Band 2
Kriminalroman
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Buchprofile - Rezension
In Hamburg werden grausame Morde verübt. Thies Knudsen soll sie aufklären. Geht es um Rache?
In Hamburg wird ein alleinlebender Rentner ermordet. Der Täter hat das Opfer gefesselt und geknebelt in seinem Bett zurückgelassen und ein kryptisches Graffiti an die Wand geschmiert. Thies Knudsen von der Mordkommission des LKA Hamburg übernimmt den Fall. Sein erster Verdacht ist ein Mord aus Rache. Kurz danach kommt noch ein zweiter Mord dazu. Ein Mann stirbt an Unterkühlung, nachdem er gezwungen wurde, nackt unter der eiskalten Dusche zu sitzen. Die Opfer scheinen keine Verbindung zu haben, aber auch am zweiten Tatort findet sich ein Graffiti. Nicht lange darauf wird ein drittes Opfer gefunden. Ein älterer Arzt getötet durch einen Medikamentencocktail aus Psychopharmaka. Jetzt finden die Ermittler eine Verbindung. Die Opfer stehen alle in einem Verhältnis zur Psychiatrie Kaltehofe auf der gleichnamigen Elbinsel. Nach Recherche der Ermittler sollen dort in den 60er- und 70er-Jahren schlimme Zustände geherrscht haben. Will sich jetzt ein Opfer von damals rächen? Und wer steht als nächstes auf der Todesliste? – Die Geschichte liefert eine spannende Verfolgung zwischen Täter und Polizei, die mit vielen Details ausgeschmückt wird. Die Polizisten sind zudem recht nahbare Charaktere und so entsteht eine runde Geschichte mit einem zufriedenstellenden Ende. Zusätzlich bekommen die Leser:innen einen interessanten Einblick in ein dunkles Kapitel der deutschen Psychiatrie.
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Artikelbeschreibung

Er ist eingewickelt wie eine Mumie: In seiner Wohnung in Hamburg-Altona wird ein Toter gefunden. Verdurstet, so hat es den Anschein. An der Zimmerwand eine kryptische Botschaft: "Das Andere der Vernunft". Was soll das? Kommissar Knudsen, leitender Ermittler des LKA in Altona, tappt im Dunkeln. Und schon bald werden weitere Leichen gefunden - erfroren, vergiftet, eingesperrt in einer dunklen Schreckens-Kammer. Und an den Wänden immer geheimnisvolle Botschaften, die nur schwer zu deuten sind. Gewiss ist nur eins: ein Serientäter treibt sein Unwesen. Doch wie ihn stoppen, wenn man sein Motiv nicht kennt? Mit Hilfe von Knudsens väterlichem Freund La Lotse, einem ehemaligen Hochseekapitän, finden die Beamten schließlich die ausschlaggebende Verbindung zwischen den Opfern. Die Spur führt in die Vergangenheit auf eine einsame Insel in der Elbe. In ein Gebäude, das seine ehemaligen Bewohner nur das kalte Haus nannten ...

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Personeninformation

Kester Schlenz, geboren 1958, ist ein echtes Nordlicht. Sternzeichen Fische. Geboren in Kiel, aufgewachsen in Schleswig. Mit 16 Jahren samt Family in Richtung Hamburg gezogen. Dort auch studiert und Journalist geworden. Stationen, unter anderem: Szene Hamburg, Cinema, Brigitte und Stern. In der Stern-Kantine ist auch die Idee zum »Bojenmann« geboren worden. Denn regelmäßig wird Schlenz von seinem Kumpel Jepsen mittags im Verlag besucht. Ansonsten spielte Schlenz in seiner Jugend Schlagzeug, und zwar in einer Band, die in Hamburg-Bergedorf weltbekannt war. Der Name der Gruppe tut hier nichts zur Sache. »Sadoboys« klingt ja nun wirklich gewöhnungsbedürftig. Jan Jepsen, geboren 1962, wurde in der Nacht der großen Hamburger Sturmflut gezeugt. Er wuchs - größtenteils in Gummistiefeln - in der ehemaligen Lotsensiedlung Övelgönne auf: »Unten am Hafen, wo die großen Schiffe schlafen.« Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben, Reisen und die Fotografie. Sein erster Roman (»Wie die Wilden«) handelt von einer Kindheit an der Elbe und wurde von der Kritik als Hamburger Antwort auf Tom Sawyer und Huckleberry Finn bezeichnet. Auf einer gemeinsamen Reportage in Norwegen lernte er Kester Schlenz kennen. Aus Kennenlernen wurde Freundschaft, aus Freundschaft in Co-Autorenschaft ihr erster gemeinsamer Krimi »Der Bojenmann«, es folgte »Der Schattenmann«. Das Motto der beiden: Vier Gehirnhälften schreiben (und morden) besser als zwei.

Pressestimmen

»Krimi-Tiefgang mit einer frischen Brise Humor.« Brigitte
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