Armes Ding

Roman
22,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Sofort lieferbar
Buchprofile - Rezension
Fabel über ein ausgegrenztes Pärchen zwischen ländlicher Provinz und Großstadt.
Der 19-jährige Waisenjunge Oskar lebt als Knecht bei Familie Blum auf einem abgelegenen Bauernhof in Norwegen. Eines Tages entdeckt er ein undefinierbares, verdrecktes Wesen im Wald. Es stellt sich als ein verwahrlostes, spät entwickeltes Mädchen heraus. Oskar darf sich um das verängstigte Mädchen kümmern und dank seiner liebevollen Fürsorge wächst es schnell zu einer tüchtigen jungen Frau heran. Nachdem Oskar und das Mädchen ein Verhältnis angefangen haben, müssen sie vom Hof fliehen. In Oslo finden sie beim verstoßenen Sohn der Familie Blum Unterschlupf. Der führt das schöne, sonderbar sprechende Mädchen aus der Wildnis als Partyattraktion in seinen akademischen Kreisen vor. Während das Mädchen dem Nachtleben frönt, droht der an harter Arbeit gewöhnte Bauernbursche in der Großstadt einzugehen. – Der Norweger Matias Faldbakken, zugleich erfolgreicher Künstler und Autor, ist auch auf Ausstellungen und Bühnen in Deutschland in Erscheinung getreten. Im ersten Teil dieser bewegenden Geschichte beeindruckt Faldbakken mit seiner einfallsreichen, satirischen Erzählweise im Stile eines Märchens. Die realistische, zivilisationskritische Schilderung der dekadenten Großstadt im zweiten Teil zieht sich etwas in die Länge, bis es zu einem dramatischen Showdown und einem berührenden Abschluss kommt. Wie die beiden Ausreißer mit dem rasenden ICE die fast archaischen Verhältnissen auf dem Hof hinter sich lassen, um im Oslo der Moderne anzukommen, kann als Sinnbild der schnellen Transformation Norwegens von einem ländlich geprägten Land zu einem der meist technologisierten und wohlhabendsten Länder der Welt gesehen werden. Keine leichte Lektüre, aber eine Bereicherung.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

»Eines Tages, es ist noch nicht lange her, kam ein Kind aus dem Wald gekrochen. Das arme Ding ...« -
der neue Roman des mehrfach preisgekrönten Kultautors Matias Faldbakkens


Der einsame Waisenjunge Oskar arbeitet für Kost und Logis auf dem Hof von Aud und Olav Blum. Eines Tages entdeckt Oskar im Wald ein völlig verwahrlostes Kind, das er einfängt und mit nach Hause nimmt. Das Kind leidet an Wachstumsstörungen und kann kaum sprechen. Doch unter der Obhut von Oskar entwickelt es sich in rasantem Tempo zu einer hübschen jungen Frau, die die Ordnung auf dem Hof gehörig durcheinanderwirbelt. »Armes Ding« ist eine Liebesfabel und ein Bildungsroman, geschrieben mit großer Fantasie, sprachlicher Energie und einer unverwechselbaren Mischung aus Inbrunst und Ironie. Matias Faldbakken erweist sich einmal mehr als einer der originellsten und interessantesten Autoren unserer Zeit.

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
DE-81673 München
Kontakt: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Personeninformation

Matias Faldbakken, 1973 geboren, lebt als bildender Künstler in Oslo. 2003 erschien sein aufsehenerregender Debütroman »The Cocka Hola Company«, der Auftakt der Skandinavische-Misanthropen-Trilogie, die mit »Macht und Rebel« und »Unfun« komplettiert wurde. Bühnenfassungen aller drei Romane wurden an diversen deutschen Theatern aufgeführt. Faldbakken gilt zudem als einer der bedeutendsten Gegenwartskünstler Skandinaviens. Seine Werke werden weltweit in den führenden Galerien ausgestellt. Nach längerer Schreibpause erschienen 2017 und 2020 die Romane »The Hills« und »Wir sind fünf«, die von Publikum und Presse gefeiert wurden. Maximilian Stadler, 1981 geboren, übersetzt aus dem Amerikanischen und Französischen, sowie aus den skandinavischen Sprachen. Er lebt in Zürich und Berlin.

Pressestimmen

»Niemand schreibt wie Faldbakken! Der exzentrischste Roman des Jahres. Eine wunderbare und verrückte Geschichte über eine Liebesbeziehung zwischen zwei verlorenen Menschen.« Adresseavisen
Mehr von Faldbakken, Matias

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.