How to Be a Feminist Dad

Warum unsere Kinder neue Väter brauchen
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Buchprofile - Rezension
Ein kritisches Bewusstsein entwickeln, um ein feministischer Vater zu werden.
Wohl alle Väter möchten gute Väter für ihre Kinder sein - und gute Partner. Doch wie geht das in Zeiten, in denen Rollen hinterfragt und bestimmte männliche Verhaltensweisen („toxische Männlichkeit“) scharf kritisiert werden? Wie vermitteln Männer ihren Kindern eine Lebenseinstellung, die Gleichberechtigung und Gleichwürdigkeit schätzt und fördert? Jordan Shapiro, Tiefenpsychologe, Vater von 4 Kindern und ehemals Restaurantbesitzer, will Vätern mit seinem Buch helfen, aus traditionellen, patriarchalischen Mustern auszubrechen. In seinen Augen tritt ein „feministischer Vater“ nicht nur für die Gleichberechtigung innerhalb der Partnerschaft und in der Gesellschaft ein, er reflektiert auch sein Verhalten und das Familienleben auf die versteckten Muster hin: Wer engagiert sich wie und wie viel im Haushalt und in der Kinderbetreuung? Welches Selbstbild vermitteln Väter ihren Kindern? Was bringen die Kinder aus der Schule mit? Wie wird in der Familie über andere geredet? Der erste Schritt sei, so Shapiro, ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln. Dafür legt er im ersten Teil des Buches die Grundlage, indem er grundlegende feministische Sichtweisen vermittelt. Im zweiten Teil geht es darum, das eigene Selbstverständnis als Vater zu hinterfragen, im dritten um die Sicht von außen und im vierten fasst er als guter Pädagoge die wesentlichen Erkenntnisse nochmal zusammen. Der Gedanke, ein „feministischer Vater“ zu sein, mag gewöhnungsbedürftig klingen, aber die Auseinandersetzung mit sich selbst, mit den oftmals versteckten Rollenmustern und Botschaften, die dann doch wieder dazu führen, dass Frauen (unterschwellig) abgewertet werden - und das ja auch den Kindern vermittelt wird! - lohnt sich. Shapiro bietet keine einfachen Rezepte, sondern viel Stoff zum Nachdenken. Für Väter sehr lesenswert.
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Artikelbeschreibung

Beschützer und Ernährer? Lustiger Freizeit-Papa? Daddy Cool? Oder gleichberechtigter Elternteil? In Zeiten sich wandelnder Gendernormen und Familienmodelle und mit dem hart erkämpften Erreichen von Geschlechtergerechtigkeit in vielen Lebensbereichen müssen wir neu darüber nachdenken, was es heißt, ein »guter Vater« zu sein. Der Psychologe, Gender-Forscher und mehrfache Vater Jordan Shapiro kritisiert, wie reaktionär und veraltet unser gängiges Verständnis von Vaterschaft auch heute noch ist. Gestützt auf Forschungsergebnisse verschiedener Disziplinen spürt er den kulturellen Ursprüngen patriarchal-autoritärer Vaterbilder nach und zeigt, weshalb diese eine echte Gefahr fürs Familienleben und die Eltern-Kind-Beziehung darstellen. Mit viel Witz und frei von jedem Dogmatismus zeichnet er ein zeitgemäßes Bild von Männlichkeit und Vaterschaft im 21. Jahrhundert und gibt Vätern konkrete Strategien und Tipps an die Hand, um die Freuden des Elternseins voll genießen zu können.

Produktsicherheit

Hersteller: Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Anschrift: Neumarkter Straße 28
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Personeninformation

Jordan Shapiro ist promovierter Tiefenpsychologe, Autor, Speaker und Vater von vier Kindern. Er unterrichtet an der Temple University (Philadelphia) in den Programmen Intellectual Heritage und Gender, Sexuality & Women's Studies und verbindet in seiner Arbeit Perspektiven aus der Psychologie, der Philosophie und den Wirtschaftswissenschaften. Sein letztes Buch, The New Childhood, wurde von der Kritik hoch gelobt und ist in elf Sprachen erschienen.

www.jordanshapiro.org
Twitter: @jordosh Nadine Lipp studierte Französische, Deutsche und Spanische Philologie in Göttingen, Toulouse und Berlin. Sie arbeitet als Lektorin und übersetzt Literatur und Sachbücher v.a. aus dem Französischen und Englischen.

Pressestimmen

»Der wissenschaftlich fundierte Ratgeber [...] zeigt Männern, wie sie aus dem Rollenbild als patriarchaler Beschützer und Ernährer ausbrechen und eine neue Art von Papa werden können.« Stuttgarter Zeitung
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