Wie ein Stern in mondloser Nacht

Die Geschichte einer heimlichen Heldin. Roman | Ein vergessenes Kapitel deutscher Vergangenheit ergreifend erzählt
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Buchprofile - Rezension
Eine Hebamme setzt sich für das Leben ein.
1947 im zerbombten Berlin geht Henni für ihre kranke Mutter bei einer reichen Arztfamilie putzen. Sohn Ed, der davon träumt, in Cambridge Medizin zu studieren und dann anderen zu helfen, verliebt sich in Henni. Doch als Henni schwanger wird, sorgen Eds Eltern für die Abtreibung. Henni beschließt, Hebamme zu werden und sich für das Leben von Kindern einzusetzen. Schließlich begründet sie 1956 mit einer Apfelsinenkiste die erste Babyklappe. Parallel wird die Geschichte der Journalistin Liv erzählt, die sich im Jahr 2000 auf die Suche nach ihrer Herkunft macht. – Das Buch lässt sich nicht mehr aus der Hand legen, es zieht mitten hinein ins Leben. Henni setzt sich für die Selbstbestimmung von Frauen ein, sie verurteilt nicht, sondern schafft Möglichkeiten. Damit verstößt sie gegen gesellschaftliche Regeln und wird zu einer leisen Heldin. So nah liegt alles beieinander: Angst, Liebe, Verzweiflung und Hoffnung. Großartig geschrieben beleuchtet die Autorin die Thematik Abtreibung, Geburt, Aussetzen eines Kindes von vielen Seiten. Durchdacht und doch hoch emotional. Eine Entdeckung!
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Artikelbeschreibung

Um ungewollten Babys das Leben zu retten, muss sie Freiheit und Ruf riskieren:

Der neue Roman »Wie ein Stern in mondloser Nacht« von Marie Sand erzählt die ebenso anrührende wie erschütternde Geschichte der Hebamme Henni Bartholdy, die aus einer Not heraus die Babyklappe neu erfindet und von diesem Moment an auf sich allein gestellt bleibt.

Immer größer wird die Schere zwischen Arm und Reich im Berlin der 50er-Jahre. Das sieht auch die Hebamme Henni Bartholdy mit wachsender Sorge. Wie kann es sein, dass im Deutschland des Wirtschaftswunders verzweifelte Mütter ihre ungewollten Babys aus Scham und schierer Not aussetzen oder gar töten? Als auch Hennis große Liebe, der Arzt Ed von Rothenburg, keine Antwort weiß, handelt sie. Kurzerhand stellt sie eine Apfelsinenkiste in den Hinterhof ihres Geburtsraumes auf. Bis tatsächlich das erste Findelkind in der Klappe liegt - und lebt!

In ihrem Roman um die Babyklappe erzählt Marie Sand einfühlsam und zu Herzen gehend ein erschütterndes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte , das so in keinem Geschichtsbuch steht. Damit setzt sie einer weiteren »stillen Heldin«, einer Hebamme, ein Denkmal.

Entdecken Sie auch den Tatsachenroman »Ein Kind namens Hoffnung« über eine mutige Frau, die während des 2. Weltkriegs unter Einsatz ihres eigenen Lebens ein jüdisches Kind rettet.

»Es ist ein Roman der Zeitgeschichte, eine gut erzählte Geschichte über eine heimliche Heldin, die als Frau Großartiges im Dritten Reich geleistet hat.«

Niederbayern TV über »Ein Kind namens Hoffnung«

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Pressestimmen

»Vernachlässigte, vergessene Kinder waren schon immer ihr Thema. Marie Sand schreibt historische Frauenromane, die auch von Männern gelesen werden sollen.« Elisabeth Binder DER TAGESSPIEGEL 20230905
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