Der Tag, an dem Barbara starb

Ein Fall für Margaret Winterbottom und ihren Enkel | So ein Ermittlergespann gab es noch nie!
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Buchprofile - Rezension
Oma und Enkel als geniales Ermittlerduo.
Die Nachbarin der 89-jährigen Margaret Winterbottom wird tot in ihrem Haus aufgefunden. Kurz vor ihrem Tod hat Barbara Margaret noch ein Geheimnis anvertraut. Aber Margaret kann sich partout nicht mehr erinnern, um was es ging. Sie gleitet mehr und mehr ab in die Vergangenheit, in die Erinnerungen an ihre Arbeit im Zweiten Weltkrieg beim Geheimdienst und an ihren geliebten Mann Albert. Die Gegenwart verblasst immer mehr. Margaret und ihr 15-jähriger Enkel wollen gemeinsam herausfinden, was mit Barbara passiert ist, und James entwickelt trickreiche Strategien, um das Erinnerungsvermögen seiner Oma zu aktivieren. – Trotz des rosafarbenen Buchumschlags handelt es sich weniger um „cosy crime“ als um einen einfühlsamen Roman über das Altern und seine Beschwernisse. Die Ich-Erzählerin leidet unter ihrer Verwirrtheit und Kraftlosigkeit, sie hat Angst vor dem Verlust ihrer Autonomie, der Altersdemenz und dem Pflegeheim. Am Schluss ist das clevere Ermittlerduo aus Alt und Jung tatsächlich klüger als die Polizei und überführt den Mörder. – Sehr gern empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Den Schlüssel zum Rätsel hat nur sie. Doch wo hat sie ihn hingelegt?

Margaret ist 89 und eine Institution in dem kleinen nordenglischen Dorf, in dem sie fast ihr gesamtes Leben verbracht hat. Einzig auf ihr ehemals gutes Gedächtnis ist in letzter Zeit wenig Verlass. Als ihre Nachbarin Barbara ermordet wird und die Polizei nicht vorankommt, nimmt die resolute Margaret die Dinge selbst in die Hand. An ihrer Seite: ihr cleverer Enkel James, 15, der ihrem Gedächtnis immer wieder auf die Sprünge hilft. Denn Margaret weiß: Barbara hat ihr kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Wenn sie sich nur erinnern könnte ...

Ein charmanter Cosy Crime und eine herzerwärmende Familiengeschichte mit viel Humor und einem Schuss Melancholie

Inspiriert von der eigenen Familiengeschichte

»Eine originelle Perspektive, einfühlsam erzählt.« Susanne Goga

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Personeninformation

Richard Hooton hat Englische Literatur studiert und als Journalist gearbeitet, bevor er in die PR wechselte. Für seine Kurzgeschichten hat er schon zahlreiche Preise erhalten, zudem stand er auf der Shortlist für den Bridport Prize und den Cambridge Prize. Er lebt in der Nähe von Manchester. Sein Debütroman 'Der Tag, an dem Barbara starb' ist von der Beziehung zu seiner eigenen Großmutter inspiriert, die an Alzheimer starb, als Richard ein Teenager war.

Susanne Goga-Klinkenberg lebt als Übersetzerin und Autorin in Mönchengladbach und ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums. Sie studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und ist seit 1995 freiberuflich für verschiedene renommierte Verlage tätig. Für dtv hat sie unter anderem Chris Cleave, Wendy Walker und Jessica Barry übersetzt.

Pressestimmen

Wohlfühlkrimi aus England mit interessanter Heldin. Hörzu 20260116
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Honig im Kopf
Margaret wird eines Nachts von hereinfallenden Blaulicht geweckt. Die Straße ihrer ruhigen Wohnsiedlung ist vollgeparkt mit Streifenwägen. So rasch wie ihr möglich, geht sie hinaus um zu erfragen was los ist, schließlich dreht sich der Einsatz um das Haus ihrer besten Freundin Barbara.
Am darauffolgenden Tag, als auch ihr Enkel samt Eltern anwesend ist, erfahren sie von der Polizei, dass ihre Nachbarin tot ist. Wie sich herausstellt ist die 79-jährige keines natürlichen Todes gestorben. Eine Tatsache, die sich nachdem die Polizei nicht in die Gänge kommt, durch Margaret (und ihren Enkel) selbst geklärt werden will.
Autor Richard Hooton versucht mit einem erzählerischen Kniff, dass Margaret immer kurzer davor ist einen Gedanken zu fassen, ihre fortschreitende Demenz abzubilden. Mir fiel es schwer mich daran zu gewöhnen. Auch die große Schrift sorgte dafür, dass ich mich beim Lesen älter fühlte. Die Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Albert in jedem zweiten Absatz begann mich zu ermüden.
Abschließend war direkt mein erster Verdacht ob des Mörders der richtige, was mich abschließend enttäuschte.