Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen

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Buchprofile - Rezension
Hoodie Rosen, Mitglied einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in den USA, verliebt sich in ein nicht-jüdisches Mädchen.
Für Hoodie - eigentlich heißt er Jehuda - ist das behütete Leben nach den strengen Regeln orthodoxer Juden selbstverständlich. Zwar wird im Unterricht an seiner jüdischen Schule in einer amerikanischen Kleinstadt über die Regeln diskutiert. Im Kern sind sich alle einig, auf der richtigen Seite zu stehen. Übertretungen werden streng geahndet. Das erlebt Hoodie, als er mit einem christlichen Mädchen gesehen wird und sich nicht an ein Kontaktverbot hält. Der Einblick in die Welt des jüdischen Glaubens ist spannend und humorvoll erzählt. Als der Konflikt eskaliert - Hoodie wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen und zwei Antisemiten überfallen den jüdischen Einkaufsmarkt - wird klar, wie Vorurteile und Hass auf beiden Seiten ein friedliches Zusammenleben verhindern. Mit der Einsicht, dass der Wert eines Menschen von seinem Handeln und nicht von seinem Glauben bestimmt wird, endet die Geschichte. - Empfehlenswert, um ein schwieriges Thema unverkrampft zu erleben.
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Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur Extrablatt empfiehlt:

Eine streng orthodoxe Familie in einer US-amerikanischen Kleinstadt. Hoodie besucht die Jeschiva, lernt den Talmud kennen und begegnet zufällig dem Mädchen Anna-Marie. Er muss aber auch erleben, dass die Stadt die jüdische Gemeinde ablehnt. Der Roman spielt mit Gegensätzen, erzählt jüdisches Leben und entfaltet einen Helden, der auf der Suche nach seiner Bestimmung ist. Ein Roman, der nicht nur Jugendlichen gefallen dürfte!

Artikelbeschreibung

Hoodie Rosens Alltag ist ziemlich unspektakulär: Seinen Lehrern Paroli bieten, das Chipssortiment des koscheren Supermarkts durchtesten, Wurfgeschossen seiner Schwestern ausweichen. Bis er Anna-Marie kennenlernt und sie gemeinsam Hakenkreuze von einem jüdischen Grab entfernen. Für Hoodie eine gute Tat - für seine Familie Verrat. Denn Anna-Marie ist nicht nur ein nichtjüdisches Mädchen, sondern noch dazu die Tochter der Bürgermeisterin, die der jüdisch-orthodoxen Gemeinschaft den Kampf angesagt hat. Plötzlich wird Hoodies heimelige Welt sehr ungemütlich. Wo will er stehen? Als die antisemitische Stimmungsmache eskaliert, erscheint alles in einem neuen Licht.
Eine schlagfertige Geschichte über Geborgenheit und Eingeengtsein, Doppelmoral und unverhoffte Freundschaft.

Produktsicherheit

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Kontakt: service@beltz.de

Personeninformation

Isaac Blum hat Kreatives Schreiben studiert und an verschiedenen Universitäten sowie jüdisch-orthodoxen und öffentlichen Schulen Englisch unterrichtet. "Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen" ist sein Debütroman. Am liebsten liest er Romane, die ihn zum Lachen bringen und ihm gleichzeitig etwas über die Welt erzählen.

Pressestimmen

»Isaac Blum hat mit seinem Debüt ... Maßstäbe gesetzt. (...). Er lässt Extreme aufeinandertreffen und entwickelt daraus viel Situationskomik, reißt aber auch die Fenster zu einem neuen Bild seiner Gemeinschaft weit auf. Vor allem meldet sich mit ihm und seinem Helden Hoodie Rosen eine eigene, eigenwillige Stimme zu Wort. Auf der Suche nach einer neuen Position, einem individuellen Lebensentwurf bricht sie, wenn nötig, Tabus, um die Vereinbarkeit vieler Gegensätze zu zeigen. Am Ende dieses beeindruckenden Romans ist das ein Anfang.« Christine Knödler, Süddeutsche Zeitung, 24.2.2023

»Mit feinem Humor, klugen Ansichten und einem erfrischend lockeren Blick auf das orthodoxe Judentum schenkt Isaac Blum mit seinem Debütroman 'Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen' einen authentischen Einblick in die jüdische Kultur und Lebensweise.« Andrea Schnepf, Buchkultur, 1/2023

»Der Roman geht unter die Haut, schildert Extrempositionen, die keineswegs unrealistisch sind, und lädt zum Nachdenken über Religion, Liebe und Zusammenleben ein.« Andrea Wanner, titel-Kulturmagazin, 27.2.2023

»Hoodie ist ein warmherziger Held mit ungewöhnlichem Witz, von dieser Erzählstimme will man unbedingt mehr lesen.« Andrea Kachelrieß, Stuttgarter Nachrichten, 2.3.2023

»... [ein] eindrucksvolle[s] Gesamtkunstwerk, das bei aller Ernsthaftigkeit mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie daherkommt.« Andrea Bogenreuther, Augsburger Allgemeine, 18.3.2023

»Isaac Blum gelingt dieserart die Verknüpfung sensibler Themen rund um Antisemitismus, Gewalt, (religiöse) Identität und Schuldzuweisungen zu einem stimmigen Jugendromandebüt, das auf unterschiedlichen Ebenen fesselt. Ein Roman, der zum Lachen bringt, über das Leben erzählt, aber gleichermaßen zum Nachdenken anregt und mit grandiosen Nebenfiguren angereichert wird ...« Lektorix des Monats der STUBE, dem Institut für Jugendliteratur und DIE FURCHE, 4/2023

»Isaac Blum erzählt cool und witzig, aber auch hart und herzzerreißend. Ein ganz starkes Buch.« Sven Puchelt (Buchhandlung LiteraDur/ Waldbronn), BuchMarkt, 3/2023

»In seinem Debütroman schafft es Isaac Blum, das komplizierte Gefühlsleben eines jüdischen Heranwachsenden gleichzeitig witzig und tiefgründig darzustellen.« Toptitel im Sommer bei boys & books

»...der Roman [überzeugt] durch seinen durchgängig selbstironischen Ich-Erzähler - und entzieht sich zugleich dem populären Muster der (un)orthodoxen Aussteigergeschichte: Hoodies Gemeinschaft ist, bei allen Beschränkungen, kein mittelalterliches Gefängnis, dem es zu entfliehen gilt, die säkulare Welt hingegen kein Hort der Toleranz.« Jüdische Allgemeine, 29.4.2023

»Isaac Blum nimmt die Lesenden mit in eine Welt, die für Außenstehende meist verschlossen scheint. Er erzählt mit viel Humor von Ausgrenzung, Vorurteilen und erster Liebe, vor allem davon, mutig seinen Weg zu gehen.« LUCHS-Jury, DIE ZEIT, 1.6.2023

»...scharfsinnig, selbstironisch bis sarkastisch bringt [Hoodie Rosen] die Dilemmata des Heranwachsens, das Hin- und hergerissen sein zwischen Erwartungen, Zwängen und eigener Position, Wünschen und Träumen auf den Punkt. Vor dem Hintergrund jüdischen Lebens in den USA stellt 'Ruhm und Verbrechen des Hoodie Rosen' als Coming-of-Age-Geschichte auf mehreren Ebenen die Frage nach Akzeptanz und Menschlichkeit. Die Antworten, die Hoodie findet, sind dank des klug entwickelten Figurenensembles des Romans...differenziert und glaubhaft.« Marlene Zöhrer, 1001 Buch, 2/2023

»Isaac Blum hat Ernst und Humor wunderbar verwoben mit Einblicken in eine Welt der Extreme.« Die Presse, 20.5.2023

»Ein Roman, der zum Lachen bringt, über das Leben erzählt, aber gleichermaßen zum Nachdenken anregt und mit grandiosen Nebenfiguren angereichert ist...« Alexandra Hofer, Lektorix des Monats, DIE FURCHE, 6.4.2023

»Grandioses Debüt!« Sylvia Mucke, Eselsohr, 4/2023

»Extrem aktuell und trotz all der Tiefe auch ein humorvolles Jugendbuch. Große Empfehlung!« FALTER, 49/ 2023
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