Lacroix und der Auftragsmord im TGV

Band 8
Sein achter Fall
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Buchprofile - Rezension
Mordermittlungen bei 300 km/h.
Der Gerichtsmediziner Obert taucht verstört bei Kommissar Lacroix auf und berichtet ihm, dass er beim Mittagessen im berühmten Lokal "Le Train bleu" zufällig eine Unterhaltung vom Nebentisch mitgehört hat, die sich um einen geplanten Mord im TGV nach Reims drehte. Lacroix und sein Team haben zwar nur vage Anhaltspunkte, aber sie kontrollieren daraufhin am entsprechenden Tag alle Züge auf der Strecke. Tatsächlich wird auf einen jungen Mann ein Anschlag verübt, den Lacroix im letzten Augenblick verhindert kann. Das Opfer entstammt einer der ältesten Champagnerdynastien und steht kurz davor, das Erbe als Chef des Hauses anzutreten. Der altmodische Kommissar mit dem Spitznamen "Maigret" schlendert durch Paris und löst den Fall auch ganz ohne Handy und Computer. – Vielschreiber Alex Lépic (i.e. Alexander Oetker) schwelgt einmal mehr in gutem Essen, und Champagner darf in diesem achten Fall des beliebten Kommissar Lacroix natürlich auch nicht fehlen. – Nette, routiniert geschriebene Unterhaltung für zwischendurch, die gerne nachgefragt wird.
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Artikelbeschreibung

Dass Docteur Obert an einem Samstagmorgen in aller Früh bei Lacroix Sturm klingelt, verheißt nichts Gutes. Am Vortag hat der Gerichtsmediziner im Restaurant Train Bleu in der Gare de Lyon ein Gespräch belauscht, das ihm keine Ruhe lässt. Zugegeben, ein Glas Roten hatte er sich schon genehmigt, aber dass im Separee hinter ihm ein Mann sein Gegenüber mit einem Mord im TGV nach Reims beauftragt - das hat sich Obert doch nicht eingebildet! Statt mit seiner Frau Dominique über die bunte Marktstraße zu flanieren, macht Lacroix sich auf den Weg ins Bahnhofsrestaurant. Ein herrlich altmodischer Ort, aus einer Zeit, zu der Reisen noch etwas Besonderes war. Doch es ist Eile geboten: Acht TGV verkehren täglich zwischen Reims und Paris. Bei einer Geschwindigkeit von über dreihundert Stundenkilometern bleiben dem Commissaire und seinem Team je nur sechsundvierzig Minuten, um unter zweitausend Reisenden das potenzielle Opfer zu finden und den Mord zu vereiteln. Seine Ermittlungen führen Lacroix in das älteste Champagnerhaus der Welt, wo er mit einem dunklen Familiengeheimnis konfrontiert wird.

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Personeninformation

Alex Lépics Commissaire Lacroix gelang schon mit seinem ersten Fall der Sprung in die Top 50 der Spiegel-Bestsellerliste. Eine Frage ließ die Bücherwelt allerdings nicht los: Wer ist dieser Alex Lépic? Der WDR berichtete: »Von Ulrich Wickert bis hin zu Sebastian Fitzek sind zahlreiche Namen gerüchteweise in Umlauf.« Manfred Papst spekulierte in der NZZ am Sonntag, ob vielleicht der »unermüdliche Publizist« Rainer Moritz dahinterstecke - oder gar Verleger Daniel Kampa selbst. Alles falsch. Den wunderbar altmodischen Commissaire Lacroix haben wir Alexander Oetker zu verdanken, der mit seiner erfolgreichen Aquitaine-Reihe um Commissaire Luc Verlain (Hoffmann und Campe) bereits bewiesen hat, dass er ein großer Frankreichkenner ist. Oetker, geboren 1982, ist der Frankreichexperte von RTL und n-tv. Er lebte viele Jahre in Paris und berichtet bis heute über die Grande Nation. Oetker weiß, wie die Pariser ticken, er kennt die kleinsten Cafés und besten Restaurants. 2022 erhielt er den Deutsch-Französischen Freundschaftspreis des Saarlandes. Heute lebt Oetker en famille zwischen Südwestfrankreich, Brandenburg und Berlin.

Pressestimmen

»Alexander Oetker schafft eine einzigartige Atmosphäre und kreiert Figuren, von denen seine Leserinnen und Leser nicht genug bekommen.« Buchmarkt

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