Sturz in die Tiefe

Band 12
Kriminalroman. Ein Fall für die Navajo-Police
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Buchprofile - Rezension
Jim und Joe ermitteln im Navajo-Gebiet, das Skelett eines Bergsteigers gibt Rätsel auf.
18 Romane mit der Navajo-Police veröffentlichte Tony Hillerman (1925-2008) zu Lebzeiten. Einige Bände erscheinen nun in Überarbeitung erneut. Dazu gehören die Kriminalromane "Sturz in die Tiefe" (Original 1996, deutsch 1998) und "Erster Adler" (1998). In beiden stehen wieder Jim Chee, Officer der Navajo-Police, und sein ehemaliger Vorgesetzter Joe Leaphorn im Mittelpunkt. Im Roman "Sturz in die Tiefe" geht es um einen lange zurückliegenden tödlichen Absturz und aktuelle Fälle von Viehdiebstahl. Die sterblichen Überreste des Vermissten werden erst viel später gefunden. Verbunden damit die Versuche einer Firma, im heiligen Gebiet Molybdän abzubauen. In beiden Bänden gibt es, quasi als Parallelhandlung, die Entwicklung der Beziehung zwischen Jim und seiner Freundin Mary. Im Roman "Erster Adler" treten tödliche Pestfälle auf, die von Spezialisten untersucht werden. Eine Wissenschaftlerin wird vermisst. Ein anderer sucht nach Möglichkeiten, Resistenzen gegen Antibiotika in den Genen verschiedener Tiere zu finden. Zeitgleich wird ein Mitglied der Navajo-Police erschlagen. Der verhaftete Verdächtige nennt als Alibi die Jagd nach einem Adler; es droht ihm die Todesstrafe. Natürlich werden die Fälle erfolgreich gelöst. – Tony Hillerman versteht es gut, obwohl selbst nicht indigener Abstammung, die Sitten, Gebräuche und Lebensweisen der indigenen Bevölkerung in seine Romane einzubauen, spannende Geschichten zu erzählen und beim Leser Verständnis für die schwierige Situation in den Reservaten zu wecken. – Allen Büchereien empfohlen. Und wenn noch nicht vorhanden, weitere Bände anschaffen.
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Artikelbeschreibung

Auf einem Felsvorsprung unter dem schneebedeckten Gipfel des Ship Rock entdecken Kletterer ein Skelett. Ein Unfalltoter, dem Jim Chee zwischen Papierkram und mysteriösen Viehdiebstählen zunächst keine Beachtung schenkt. Doch der frisch pensionierte Joe Leaphorn erinnert sich: Vor elf Jahren verschwand der Extremkletterer Hal Breedlove, Erbe einer reichen Rancherfamilie, in der Gegend spurlos.

Den heiligen Geflügelten Berg zu erklimmen, ist für die Navajo ein Sakrileg, aber auch Weiße würden niemals allein im Ship-Rock-Massiv klettern. Warum hat niemand den Unfall gemeldet? Suchen Leaphorn und Chee noch eine zweite Leiche - oder einen Mörder?

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Personeninformation

Tony Hillerman (1925-2008) besuchte acht Jahre lang ein Mädchen-Internat für Native Americans, kämpfte im Zweiten Weltkrieg, studierte danach Journalismus und war anschließend als Journalist und Dozent an der University of New Mexico tätig. Für seine Romane um die Navajo-Cops Joe Leaphorn und Jim Chee wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Edgar Allan Poe Award, dem Grandmaster Award, dem Grand Prix de Littérature Policière, dem Special Friend of the Diné Award und dem Agatha Award. Hillermans Romane wurden in siebzehn Sprachen übersetzt. Klaus Fröba, geboren 1934 in Ostritz, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Übersetzer. Unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte er Jugendbücher und Kriminalromane und verfasste Drehbücher für mehrere Fernsehserien. Er übersetzte aus dem Englischen, u. a. Werke von Jeffrey Deaver, Ira Levin, Tony Hillerman und Douglas Preston. Fröba lebt in der Nähe von Bonn.

Pressestimmen

»In Sturz in die Tiefe wachsen die persönlichen Spannungen zwischen dem pragmatisch veranlagten Joe Leaphorn und seinem träumerischen Schützling Jim Chee. Die Konflikte zwischen den beiden sorgen für eine neue Facette in dieser Geschichte, in der der Autor den Grausamkeiten nachspürt, die Menschen einander und dem Land zufügen, das ihnen heilig ist.« The New York Times
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